Hallo, ihr möchtet mehr über mich erfahren? Gerne.

Mein Name ist Anke Krügel, ich bin 1972 in Strausberg bei Berlin geboren. Im vergangenen Jahrhundert und dazu noch in einem Land, das es nicht mehr gibt, in der DDR. Nach elf Jahren im wiedervereinigten Deutschland, lebe ich seit 2001 in Norditalien nahe der Grenze zur Schweiz.

Schreiben ist meine Passion

Das erkannte ich spätestens als Bankerin in Leipzig, wo ich nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in kurzer Zeit so etwas wie Karriere gemacht hatte. Aber nicht glücklich war. Manchmal versteht man erst, was man gerne machen möchte, während man sich mit anderem herumschlägt.
Meine Leidenschaft zum Beruf konnte ich 2001 − Zufall oder Schicksal? − ausgerechnet in Italien machen. Und zwar als deutsche Copywriterin bei AVON, deren Marketing-Cluster damals in Norditalien angesiedelt war. So kam es, dass ich nicht nur das schöne Land, sondern auch meinen Mann kennenlernte, mit ihm eine Familie gründete und in Italien blieb.
Beruflich wechselte ich 2008 in die Schweiz, wo ich weiterhin als Marketing-Texterin beschäftigt bin. In meiner Freizeit schreibe, übersetzte und lektoriere ich. Mein erster eigener Roman „Auftakt für Rica“ entstand noch in Leipzig, fertiggestellt und veröffentlicht habe ich ihn 2011. Er ist vergriffen. Leider nicht wegen zu hoher Nachfrage, sondern weil der kleine Verlag, bei dem ich nur eine Mindestauflage gedruckt hatte, nicht mehr existiert. (Wer eins der letzten Exemplar ergattern will, kann sich gerne bei mir melden.)

Hier gibt es was zu lesen

Das aktuelle Buch

Ans Herz legen möchte ich euch meinen zweiten Roman, den ich 2019 auf die unkompliziertere Art „on demand“ veröffentlicht habe. „Mensch, Manu!“ spricht Leser an, die sich für das reale Leben in der real zugrunde gehenden DDR interessieren. Kein Stasikrimi, keine Opferklage, kein Täterportrait. Das einfache, echte Leben einer Siebzehnjährigen, das dem von Gleichaltrigen im Westen auf Gefühlsebene so sehr ähnelte wie es im Hinblick auf politische Verhältnisse und persönliche Lebensbedingungen anders war. Die fiktive Geschichte, unweigerlich und absichtlich autobiografisch inspiriert, spielt in den Jahren 1988/89 in meinem Geburts- und damaligen Heimatort Strausberg (wo die sogenannte Wende für viele erst am 9. November 1989 begann – oder am 10. November, für alle, die die Ereignisse in der Nacht auch noch verschlafen hatten). Mein Herzensprojekt zum 30. Jahrestag des Mauerfalls erschien im Oktober 2019.

Dieser Blog

Da man ja nicht ständig Romane schreiben kann und es noch so viele andere Ideen und Themen gibt, die sich besser für einen Blog eignen, gibt es nun „Tutto paletti“. Den Namen habe ich gewählt, weil er italienisch klingt und dabei deutsches Kauderwelsch ist, weil er Optimismus ausdrückt und Lebensfreude. Auch wenn es viel zu meckern gibt (als Deutsche), arrangiert man sich immer irgendwie ganz gut (als Italiener).

Auftakt sind die Erfahrungen von Italienern und Deutschen mit dem Daheimsein während der Coronakrise im Frühjahr 2020. Hier sind die Ergebnisse meiner Umfrage unter Freunden und Bekannten: