Eine schöne Tradition auf dem Blog von Rossi und Luisle aus Berlin ist das Sommerspezial. Dabei laden sie Gastautor*innen ein, ihre Gedanken zu einem jährlich wechselnden Thema zu teilen. Während es in den bisherigen Folgen um „Berlin“, „Leidenschaft“ und „Wendepunkte“ ging, fragten sie diesmal nach dem Blick auf Deutschland, aus der Perspektive von Menschen, die zugezogen oder weggezogen sind, sich gerade integrieren oder in der Ferne ihr Glück gesucht haben. Ich bin sehr gespannt auf die Beiträge, denn ich kann nur unterschreiben, wie sie die Themenwahl in ihrem Einführungstext begründen: „Mehr übereinander zu wissen und miteinander zu diskutieren ist auf jeden Fall ein Gewinn für das gegenseitige Verständnis und unser Zusammenleben.“ Deshalb habe ich mich auch besonders gefreut, zu diesem Sommerspezial eingeladen worden zu sein. In meinem Beitrag „Deutschland, verlorene Heimat?“ versuche ich, meine Gefühle für Deutschland und Italien, mein Leben irgendwo dazwischen, zu beschreiben. Das war im vorgeschriebenen knappen Textumfang gar nicht so einfach.
Falls ihr keine Lust habt, in ein wie auch immer geartetes Sommerloch zu fallen, dann seid ihr bei den sympathischen Berliner Bloggerinnen „Mit Stift und Tastatur“ genau richtig. Auch außerhalb des Sommerspezials gibt es unterhaltsame und authentische Blicke auf das Leben im Besonderen und im Alltäglichen, im Gestern und im Heute.
Titelfoto: Symbolbild von Pexels.
Ich habe es geteilt und auch bei mir angezeigt.
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Was für ein schönes Sommerspezial und was für ein spannender Artikel, den du verfasst hast, liebe Anke.
Dein Blickwinkel hat mich sehr berührt! Du hast ja nicht nur ein Mal „das Land gewechselt“.
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Danke, liebe Eva.
Ihr ‒ dein albanischer Römer und du – habt zusammen ja auch eine interessante Perspektive auf seine neue Heimat. Hin und wieder schreibst du darüber auf deinem Familien-Blog, vom „Kampf“ mit den Behörden oder unterschiedlichen Gepflogenheiten im Alltag. Das ist superspannend! Liebe Grüße nach Frankfurt am Main!
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Du kannst vermutlich auch ein Lied davon singen. Ich erinnere mich an deine Artikel über das Deutsche Konsulat, bei denen es immer noch eine überraschende, ungeplante Situation gratis dazu gab! 😄
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Danke für deine Gedanken. Du schreibst mir aus der Seele. 1989 habe ich auf der anderen Seite erlebt, nur ein paar Kilometer vor der Grenze. Ich war begeistert und bin es noch heute. Was wir aus dieser Chance gemacht haben? Nun ja. Vereinigung geht anders. Schade.
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Und die Konsequenzen belasten heute noch mehr als damals das Zusammenleben, die Gesellschaft und Politik. Gar nicht gut, im eigenen Land zu streiten, wenn man nach außen hin Europa und der Welt bei all den Krisen Stärke und Vertrauen vermitteln will.
Danke für deinen Kommentar, liebe Grüße!
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Liebe Anke, danke für den Hinweis auf den anderen Blog! Ich habe deinen Beitrag sehr gern gelesen und er hat einige Fragen beantwortet, die mir im Kopf herumkreisen, seitdem wir uns kennen. Warum ich sie noch nicht gestellt habe? Vielleicht habe ich auf einen Text dazu gewartet. 😉
Ich finde es jedenfalls immer spannend, wenn jemand sein Geburtsland verlässt und anderswo eine neue Heimat findet.
Sehr herzliche Grüße!
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Liebe Sophie! Ein schöner Gedanke, in einem Text Fragen zu beantworten, die einer noch nicht gestellt hat, obwohl sie ihn beschäftigen. Das ist ein super Kompliment und ermutigt mich, mit dem Schreiben weiterzumachen. Manchmal läuft ja alles so schleppend und man zweifelt am Sinn, du hast auf deinem Blog auch schon davon berichtet. Vielen, vielen Dank und liebe Grüße nach Berlin!
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Natürlich solltest du mit dem Schreiben weitermachen! Ganz dringend sogar!!! Und ja, die Zweifel an der Sinnhaftigkeit kenne ich natürlich. Vielleicht gehören die einfach mit dazu …
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