Kostümwechsel

Es ist soweit: Auch in Norditalien tauscht man den Pyjama wieder gegen Bademode ein. Diese frohe Botschaft gibt der Unterwäsche- und Strumpfwarenhändler bei uns um die Ecke. Da sein gut sortiertes Geschäft recht versteckt auf einem Hinterhof liegt und vermutlich nur von Ortskundigen besucht werden würde, hat er eine große Werbetafel an der Hauptverkehrsstraße. Dort„Kostümwechsel“ weiterlesen

Parksünden

Mit dem Parken ist es in Italien so eine Sache. Es braucht oft Geduld, einen Platz zu finden, nicht selten Geschick, sich da einzufädeln, und hin und wieder die Frechheit, sich auch mal in die zweite Reihe zu stellen. Nur für einen Moment, versteht sich. In Italien wird das Nervenkostüm deutscher Autofahrer in Parkplatzangelegenheiten ähnlich„Parksünden“ weiterlesen

Frühstück ist fertig!

„Warum gibt es dieses Bauernfrühstück bei uns eigentlich immer am Abend?“, fragt unsere Kleine beim Abendessen. Die Leib- und Magenspeise meines Vaters ist eine der wenigen deutschen Gerichte, die ich meiner italienischen Familie regelmäßig serviere.  Einfach, praktisch, lecker. Nicht superschnell, aber auch nicht allzu aufwändig. Alles passt in eine Pfanne. So ein Hauptgericht gelingt sogar„Frühstück ist fertig!“ weiterlesen

Der letzte Pfeffer

„Ma è questo l’ultimo pepe?“, ruft mein Mann aus der Küche. Der letzte Pfeffer? Ich eile an den Ort des Geschehens, um mir das Problem aus der Nähe anzusehen. Fragend und ein bisschen vorwurfsvoll streckt der Chefkoch mir das Glasfläschchen mit integrierter Pfeffermühle im Deckel entgegen. Tatsächlich langweilen sich darin nur noch wenige Körner des„Der letzte Pfeffer“ weiterlesen

Francobolli

Ich gebe zu, in manchen Dingen altmodisch zu sein. So schreibe ich hin und wieder Briefe und Karten, um sie auf schrecklich traditionellem, postalischem Weg zu versenden. Meine selbstgeschriebene Post möchte ich ins Ausland schicken, nach Deutschland zu Verwandten oder in andere europäische Länder, wo es einige Freundinnen hin verschlagen hat. Der Kauf von Francobolli„Francobolli“ weiterlesen

Passt!

Mein Leben läuft auf Sparflamme. Wäre es ein Spiel wie „Mensch ärgere dich nicht“, stünde ich wieder auf Anfang, im Homeoffice. Kein Problem. Kennt man ja. Leider ist da diesmal kaum etwas, das sich anfühlt wie: Hach wie schön, etwas länger schlafen. Dafür volle Kanne: Oh wie doof, wieder stundenlang am dafür nicht geeigneten Schreibtisch„Passt!“ weiterlesen

Ein Kamel kommt selten allein

Solltet ihr mal um den 6. Januar herum in der Gegend von Varese sein, müsst ihr in eine Pasticceria gehen und ein Kamel probieren. Nein, keine Sorge, nicht lebensgroß. Das süße Kamel passt auf einen Teller und ist aus Blätterteig. Was es mit diesem leckeren Gebäck, das es nur zum Fest der Epifania gibt, auf sich hat, erfahrt ihr hier.

Ein Blick zurück nach vorn

Und noch so ein Jahreswechsel, oder ist er anders als der letzte? Ich bediene mich bei Dante, um einen Blick zurück, aber vor allem einen nach vorn zu werfen. In die Zukunft, die in unserer Hand liegt, wenn wir das wollen. Das war schon immer so, aber manchmal hilft es, sich daran zu erinnern.

Oh Ostpaket

Natale und Weihnachten zusammen. Geht nicht? Und ob! Genau das ist die Herausforderung, der ich mich jedes Jahr gerne stelle. In meiner ersten Zeit in Bella Italia hatte ich die fantastische Gelegenheit, in Kalabrien einem süditalienischen Natale wie es im Buche steht beizuwohnen. So ein Natale, wo man am 24. Dezember gegen 17.00 Uhr mit„Oh Ostpaket“ weiterlesen