Gute Gewohnheiten

Frage: Hast du unverhofft eine neue Gewohnheit entwickelt, auf die du auch danach nicht mehr verzichten möchtest?

Außergewöhnliche Umstände machen Außergewöhnliches möglich … vielleicht nur vorrübergehend. Aber manchmal lernen wir auch, dass Dinge machbar sind, wenn wir nur wollen und uns die Zeit dafür nehmen.

Das werden die Deutschen weiter tun

Ein bisschen Sport muss sein

Eine halbe Stunde eher aufstehen, um drinnen oder draußen ein bisschen Frühsport zu treiben? Das lässt sich einrichten! Viele entdeckten Übungen, die dank Onlineangeboten auch vor dem Fernseher zu turnen sind. Man kann sogar Feldenkrais zu Hause praktizieren. Und wer sich erst einmal an regelmäßige körperliche Ertüchtigung gewöhnt hat, wird schnell abhängig. Eine gesunde Sucht!

„Früh und abends Sport auf der Yogamatte.“

Kulturprogram auf der Couch

Sicher können und werden Online-Übertragungen oder Aufzeichnungen das aufregende Erlebnis von Liveveranstaltungen nicht ersetzen. Aber eine großartige Alternative, um Kultur öfter und ganz bequem zu genießen, sind sie allemal.

 „Die neue Gewohnheit, Kultur und Konzerte im Netz zu verfolgen.“

Aus dem Garten auf den Tisch

Besser und gesünder zu essen, ging mit dem Daheimsein fast automatisch einher. Statt unterwegs Convenience-Food zu konsumieren, war richtig Kochen angesagt. Manch einer entdeckte dabei, wie gut Obst und Gemüse schmecken und will auch in Zukunft mehr davon essen. Oder das Gemüse sogar selbst anbauen.

„Selbst frisch und gesund zu kochen.“

Bloß keine Hektik

Ob dieses schöne Vorhaben gelingt? Ich wünsche es euch! Einige haben festgestellt, wie viel besser es ihnen geht, wenn sie sich mehr Ruhe gönnen, weniger Terminen nachhetzen, Zeit für sich haben.

„Mir Ruhe antun. Viel mehr Zeit zu haben für das, was ich wirklich machen will.“

Das Leben der anderen

Im gewohnten Alltag lebten wir größtenteils aneinander vorbei. Zuhause zu arbeiten und zu lernen gab Familien und Partnern die Möglichkeit, gegenseitig Anteil zu nehmen. Hoffentlich können wir das auch in Zukunft ein wenig beibehalten.

„Einblick in die Schulerziehung meiner Kinder.“

Darauf möchten die Italiener nicht mehr verzichten

Meine Zeit für mich

Das Empfinden für Zeit war widersprüchlich. Sie zerrann zwischen den Fingern, wenn es mit Schule und Arbeit zu viel wurde. Sie blieb stehen, weil man plötzlich nicht mehr ständig einkaufen konnte, nicht mehr zu Kursen und Freizeitaktivitäten hastete. Das Wiederfinden von Zeit war ein positives Erlebnis und ging mit der Erkenntnis einher, wie wichtig ein ganz persönliches Stückchen davon ist.

„Ich bin morgens eine Stunde früher aufgestanden, damit ich mir vor Beginn des Tages noch etwas Zeit für mich selbst nehmen konnte. Diese schöne Gewohnheit werde ich weiterhin praktizieren.“

Hilfreiche Einsichten

Die neue Langsamkeit war gar nicht so schwer zu ertragen. Im Gegenteil, das Leben und die Dinge in kleinen Schritten anzugehen, führte nicht selten zu dem Gefühl persönlichen Wachstums. Mit der Erkenntnis, dass es kaum etwas gibt, das selbstverständlich ist, werden wir (vielleicht) auch in Zukunft nichts mehr für selbstverständlich halten. Und stattdessen dankbar sein für das kleine, in Wahrheit große Glück.

„Mir wurde klar, dass man im Leben nicht nur arbeiten kann und ich hätte gerne mehr Zeit für andere Dinge.“

Neue (alte) Hobbies

Dank der neuen oder wiederentdeckten Freude am Sport sind viele überzeugt, auch im Leben danach mehr und regelmäßig zu trainieren. Und die kulinarische Erfahrung, dass selbstgebackenes Brot besser schmeckt, weckt den Wunsch, die hauseigene Bäckerei zur Tradition zu machen. Andere entdeckten die Leidenschaft für den Garten oder neue Gesellschaftsspiele.

„Ich habe gelernt, wie man Burraco spielt.“ (Kartenspiel aus Brasilien)

Gesunde Gewohnheiten

Die eingesparte Fahrzeit zur Arbeit schaffte Raum für längere Nachtruhe oder Frühsport, je nach Belieben. Auch wenn der zeitliche Vorteil wieder wegfallen wird, gibt es sicher Wege, die neuen liebgewonnenen Rituale zumindest hin und wieder beizubehalten. Und wer das Rauchen aufgegeben hat, ist auf jeden Fall schon mal ein Gewinner der Krise. 

„Frühmorgens trainieren und mich gesund ernähren.“

Im nächsten Beitrag erfahrt ihr, wie Italiener und Deutsche mit ihren Ängsten umgegangen sind. Keine Angst, die Botschaften sind durchweg positiv. Denn Ängste sind bekanntlich dazu da, überwunden zu werden.

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