Termingeschäfte

Immer wenn ich nach Deutschland reise, stelle ich fest, wie gut die Deutschen es haben. Sie wissen es nur nicht. Da ist zum Beispiel die Sache mit den Ärzten. Nein, nicht die unsterblichen Berliner Punkrocker, ich spreche von der medizinischen Versorgung. Mein Mann sagt immer: Wenn es dir in Italien mal richtig schlecht geht, ist„Termingeschäfte“ weiterlesen

La Pizza – eine kulinarische Zeitreise

„Mai Dire Pizza“, so nennen sich viele Pizzerien in Italien. Sage nicht Pizza, wenn es keine ist, möchte man all denen zurufen, die überall in der Welt ähnliche Ofengebäcke in abenteuerlichen Konsistenzen und Geschmacksverirrungen anbieten. Lest hier meine Erinnerungen an verschiedene Interpretationen der italienischen Kultspeise.

Die Schule des Lebens

Der Wechsel an die „Scuola Superiore“, die Oberschule, bedeutet für die meisten jungen Italiener die endgültige Abnabelung vom elterlichen Taxiservice. Von nun an geht es täglich in die nächstgelegene Großstadt, und zwar mit den „Mezzi Pubblici“, dem öffentlichen Nahverkehr. Ein Abenteuer auf ganzer Linie!

Glücksprognosen

Der Italiener und der Aberglaube: Wenn man ins Ausland zieht, sollte man mit der Sprache am besten gleich vorsorglich etwas über landestypischen Aberglauben lernen. Dann könnte man vermeiden, ins erstbeste Fettnäpfchen zu treten, wie es mir mit einer italienischen Kollegin im Büro passiert ist.

Das Ende des Sommers 2001

In diesen Tagen denke ich an die Ereignisse vor zwanzig Jahren zurück. Im Privaten zufrieden schmunzelnd, denn damals begann ein neuer, mein italienischer Lebensabschnitt. Was die Welt betrifft, brachte der 11. September 2001 einen katastrophalen Einschnitt. Die prompte Reaktion unseres Arbeitgebers schürte die Verunsicherung noch zusätzlich.

Mittag

Wer nicht muss, geht nicht raus um diese Zeit. Es sei denn, er ist Tourist und zum Herumlaufen hergekommen. Ich laufe mit meiner Tochter im Gänsemarsch durch Florenz, immer dicht an den Häuserwänden entlang auf der richtigen Seite. Die richtige Seite ist Mitte August die, die gerade im Schatten liegt. Es ist Mittagszeit, die Temperaturen„Mittag“ weiterlesen

Privilegien

Oft empfinde ich es wie ein Privileg, als Deutsche in Italien zu leben. Und wenn es nur die Möglichkeit ist, in bestimmten Momenten wählen zu können, für wen man sich ausgibt. Die italienische Carta d’Identità zu verwenden oder den deutschen Reisepass, wie es gerade besser passt. In Italien kann ich die Ausländerin spielen, wenn es„Privilegien“ weiterlesen

Lasciatemi parlare

Der Italiener und die Konversation:
Sie reden ohne Punkt und Komma, denken Deutsche, die Italiener in Gesprächen hören und beobachten. Solange es nicht auf ein konkretes Ergebnis ankommt, genießt man als Beteiligte einfach die gute Unterhaltung.

Man soll nie nie sagen

Wie ich zur Bloggerin wurde, ohne dass ich wusste, wie mir geschah Noch im Frühjahr vor einem Jahr hätte ich nicht im Traum daran gedacht, einen Blog zu starten. Dabei ist es nicht so, dass es mir keiner meiner Freunde je vorgeschlagen hätte. Aber ich sah (kurzsichtig, wie ich heute weiß) immer nur eine verkäuferische„Man soll nie nie sagen“ weiterlesen

Schöner spielen: Forza, Azzurri!

Fußball kann ein schönes Schauspiel sein, besonders dann, wenn die Squadra Azzurra aufläuft und nicht nur männliche Fans um den Verstand kickt. Meine erste Erinnerung an die italienische Fußballnationalmannschaft, insbesondere einen Spieler, stammt aus dem Jahr 1990. Damals lebte ich noch in der DDR, von Italien wagte ich nicht zu träumen.