Heute greife ich gern die Anregung vom Wordpress Throwback auf und reposte einen Beitrag von 2022. Es ist die Hommage an einen Menschen, der nur eine winzig kleine Nebenrolle in unserem Alltag spielte, aber diese mit Bravour. Er fehlt uns.
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Ferragosto
Da macht man sich trotz glühender Hitze auf den Weg, möchte bei den örtlichen Händlern kaufen, statt lieblos online zu bestellen – und steht vor verschlossenen Türen. Schilder, gedruckt oder handgeschrieben, kommunizieren nüchtern Betriebsferien oder werden sogar frech. Sie wünschen mir, die ich schweißtriefend davorstehe und nicht unterm Sonnenschirm am Strand liege, einen schönen Urlaub.
Verrückt
Diesen Sommer ist alles zu viel, denke ich, als ich schwitzend die alten Schulbücher durch die heiße Stadt schleppe. Zu viele Schulbücher, in manche haben unsere Mädchen kaum hineingeschaut. Ich verfluche das System und freue mich, wenn ich ein paar Euro im An- und Verkauf herausschlagen kann. Dabei geht es mir eigentlich um etwas anderes.
Haus am Meer
Neunundvierzig ist eine unvollkommene Zahl, sieben mal sieben ein magisches Quadrat. Ich komme nicht umhin, darin einen tieferen Sinn zu sehen. Dabei ist meine aktuelle Strategie gerade keine mathematische, die auf ein bestimmtes Ergebnis zusteuert, sondern therapeutisch-kreativ mit offenem Ausgang. Und mit viel Platz für Träume.
Zwischen Abschied und Neuanfang
Und schon wieder ist ein Schuljahr rum. Emotionale Ereignisse stehen bevor: Die älteste Tochter schließt mit den Abiturprüfungen das Gymnasium ab, die jüngere plant einen Schulwechsel. In melancholischen Momenten helfen zuweilen die Lieblings-Frühstückscerealien aus der Kindheit und eine feste Umarmung. Heute schreibe ich aus aktuellem Anlass von Abschiedsschmerz, süßem Nichtstun und neuen Zielen.
Grazie, Niko!
Das Beste an Reisen sind Begegnungen. Wenn man ein Apartment bucht, geht das oft mit Anonymität und komplizierten Zugangsregeln einher. Das kann nerven. In Turin erschien mir ein rettender Engel und zeigte, wie unkompliziert das Leben sein kann. Eine so überraschende wie herzerwärmende Erfahrung, die ich mit euch teilen möchte.
Aperitivo für Ungelernte
Mit Humor geht es (vielleicht) besser, denkt sich ein Vareser Barbetreiber. Bei uns hat es funktioniert.
Ja! Es ist ein Nein.
Rechts vor links, im Straßenverkehr eine unbestrittene Regel. In der Politik ist das noch lange nicht entschieden. Die regierungstreuen Ja-Sager haben heute in Italien einen Dämpfer bekommen. Weil beim Referendum zur geplanten Justizreform ein Nein die demokratischere Entscheidung war.
Frühlingsgedanken
Manchmal geschehen kleine Wunder. Wie auf unserem Balkon. Da überraschte uns eine Hyazinthe mit ihrer zauberhaften Blüte, in einem Kübel, in dem ich nur Vergammeltes vom Herbst und alte Erde vermutete. Aber das Schönste am Frühling ist das Wunder, das er in mir drin auslöst. Heute schreibe ich von Hoffnung, hilfsbereiten Bekannten und heilsamem Frühjahrsputz.
Sanremo – ein Selbstversuch
Nach meinem Festival-Streik im vergangenen Jahr wollte ich es diesmal wissen: Ist es sinnvoll und möglich, sich fünf Abende in Folge das gleiche Programm reinzuziehen? Noch dazu, wenn diese Abende bis in die frühen Morgenstunden dauern? Vorneweg: Nein, bis zum Schluss hielt ich keinen Abend durch. Aber einen Versuch war es wert.