So schmeckt Glück

Der Zauber liegt im Leben wie beim Essen so oft im Allereinfachsten. Al Bano und Romina Power wussten schon in den 80er-Jahren Bescheid. In „Felicità“ heißt es zum Thema Nahrungsaufnahme: Felicità, è un bicchiere di vino con un panino, la felicità … Ein Glas Wein und ein Panino, das ist Glück. Oh ja! Da kann„So schmeckt Glück“ weiterlesen

Großartig!

Die italienische Leidenschaft für Eisgenuss ist gröβer als GRANDE, sie ist GROẞARTIG. Ich nehme trotzdem wie immer nur eine kleine Waffel. Wer weiß, was ich verpasse. Dabei registriere ich anerkennend den Gebrauch des Buchstabens „β“ in Versalschrift. Erst seit 2017 ist das große Eszett Bestandteil der amtlichen deutschen Rechtschreibung, bis dahin wurde zwangsweise ein Doppel-S„Großartig!“ weiterlesen

We follow

Wusstet ihr, dass man die Internationale Raumstation ISS alle anderthalb Stunden ein Stück bei ihrer Erdumrundung begleiten kann? Mit den Augen zumindest. Seit etwa einem Monat zieht es uns am Abend, wenn es sich nicht wirklich abgekühlt hat aber einigermaßen aushalten lässt, raus auf den Balkon. Dann gucken wir in die Sterne. Nicht einfach so„We follow“ weiterlesen

Warten auf Regen

30 Grad, leicht bewölkt Die Gärten rund ums Condominio, unser Mehrfamilienhaus, sind immer schön gepflegt. Das schätzen wir sehr, wenn wir auf unserem Balkon sitzen und den gärtnernden Nachbarn bei der Arbeit zusehen. Als der eine Nachbar mit eigener Parzelle im Mai eine Brigade Handwerker anrücken lässt, die ihm alles umgraben und plattwalzen, sind wir„Warten auf Regen“ weiterlesen

Damals: The Boss in East Berlin

Ob ich mir das alles nur einbilde? Es soll vorkommen, dass man Ereignisse so oft erzählt bekommt, bis man glaubt, dabei gewesen zu sein. Nein. Ich war einfach sehr jung, heute vor 34 Jahren. Hier sind meine persönlichen Erinnerungen an das größte Konzert aller Zeiten in Ostberlin.

Vanille, Erdbeer, Schoko

Es gibt Tage, da läuft einfach nichts so, wie wir es gerne hätten. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die ein beleidigtes „Och nö“-Gefühl provozieren. Wie in diesem Moment, in dem die Eisverkäuferin ausgerechnet diejenige Sorte zuerst in die Waffel streicht, die wir als letztes genannt haben. Die Sorte, die oben sein sollte. Und das, nachdem„Vanille, Erdbeer, Schoko“ weiterlesen

Andere Sprache, anderes Leben

Nach Italien gegangen zu sein, bedeutet für mich mehr als einen gewagten Orts- und Kulturwechsel. Ebensowenig behaupte ich, da zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Das ist schließlich relativ und nichts, worauf man stolz sein könnte. Wirklich glücklich bin ich über einen anderen Aspekt. Ich bin froh, neben Deutsch als meiner Muttersprache, nach Schul-Russisch und„Andere Sprache, anderes Leben“ weiterlesen

Denk mal anders

Oder: Wenn das Leben dir Limonen schenkt … dann bist du vielleicht in Cannero Riviera am Lago Maggiore. Und ich wette, es ist ein fantastisches, zuckersüßes Erlebnis. Mir hat es am vergangenen Sonntag fast die Sinne vernebelt, als wir bei einem spontanen Ausflug in dem uns bisher unbekannten Ort im Piemont landeten. Eine zauberhafte Lokalität„Denk mal anders“ weiterlesen

No Stress, Baby!

Stau, schon einen halben Kilometer vor der Grenze. Das wird wohl wieder nichts mit pünktlich stechen. Gestern, heute, jeden Morgen das Gleiche. Dabei fahre ich gern ins Büro. Anderthalb Jahre und dann noch mal zwei Monate Homeoffice haben mir die Einsicht gebracht: So gut es sich am Anfang anfühlte, einen auf Freelancer zu machen, die„No Stress, Baby!“ weiterlesen

Termin bei Rosi

Neulich habe ich euch unser kleines Kaff beschrieben, in dem ich mich wie am A der Welt oder wie in der herrlichsten Urlaubsgegend fühle. Es gibt außer Grundschule und Kindergarten, Oratorio und, ich vergaß, einer Autowerkstatt, keine Einrichtungen öffentlichen Interesses, in oder vor denen man sich die Zeit vertreiben könnte. Zum Glück gibt es Rosi.„Termin bei Rosi“ weiterlesen