Frohe Ostern!

Ein Jahr Homeoffice: Wie wir erlebten was uns geschah

Am 6. März jährt sich für mich der Tag, an dem ich 2020 im Büro meine Sachen packte und ins Homeoffice zog. Eine Kollegin, die nicht für diese Lösung vorgesehen war, weil in physische Tätigkeiten vor Ort verwickelt, grüßte mich zum Abschied mit „Buona Pasqua!“ (Frohe Ostern!). Wir lachten herzhaft, denn bis Ostern waren es noch fünf Wochen hin und die Homeoffice-Regelung sollte für maximal zwei Wochen gelten. Heute weiß ich, dass auch ein „Buon Natale!“ (Frohe Weihnachten!), nicht verkehrt gewesen wäre.

Nun sei dazu gesagt, dass es in meiner Firma im Schweizer Tessin an der Grenze zur italienischen Lombardei all die Jahre unvorstellbar gewesen war, zu Hause zu arbeiten. Jetzt ist es schon ein Jahr lang möglich, für mich und andere Kollegen. Dieses unerwartete Jubiläum nehme ich zum Anlass, euch zu erzählen, wie das damals bei uns begann. In der Lombardei, vielleicht erinnert ihr euch, waren wir in Sachen Virus den Deutschen einige Wochen voraus und wussten bei allem guten Willen nicht, was und wie uns geschah. Ich möchte mich vorsorglich entschuldigen, wenn meine Erinnerungen heute zu humoristisch und naiv erscheinen. Ich versuche, die Stimmung von damals wiederzugeben. Damals, als wir (zum Glück) noch nicht wussten, was da alles kommen würde. Damals, bevor uns das Lachen verging.

Januar 2020: Diese lästige Erkältung

Die Berichte im italienischen Fernsehen, in denen man uns Anfang des Jahres von einem unbekannten und scheinbar gefährlichen Virus im fernen China erzählte, berührten uns wenig. Solche Dinge geschahen, wie andere Vorkommnisse und Katastrophen, am anderen Ende der Welt. Das hatten sie nun davon, die Chinesen, dass sie gruselige Wildtiere lebendig auf dem Markt kauften und ihnen erst daheim eigenhändig den Hals umdrehten, ehe sie im Kochtopf landeten.

Dann kam dieses Virus das erste Mal zu uns ins Büro, wenn auch noch nicht im wörtlichen Sinne. An einem Montag wie immer, Mitte Januar, geriet Kollege Colombo in Bedrängnis, weil er nicht wusste, wie er einem Geschäftspartner aus China verklickern sollte, dass wir auf seinen angekündigten Besuch in unserer Firma lieber verzichten wollten. Er bat mich um Rat, wie er es in Englisch formulieren könnte, ohne den guten Mann zu kränken. Also ersann Colombo „kantonale Dispositionen“, die es unserer Tessiner Firma angeblich nicht gestatteten, Gäste aus China zu empfangen, obwohl doch nur eine bestimmte Region Chinas von der neuen Krankheit betroffen war, aus der der gute Mann gar nicht stammte. Egal. Vorsicht war schon immer besser als Nachsicht.

Und dann kam das Virus womöglich gar leibhaftig zu uns ins Büro, Ende Januar, aber noch immer waren wir nicht argwöhnisch oder besorgt. Denn es tarnte sich perfekt und hinterlistig als gemeiner Husten. Gemein, weil niemandem unbekannt, gemein aber auch, weil in ungekanntem Maβe hartnäckig und andauernd. Der Husten, der vielleicht vom Virus kam, sprang geradezu munter von einem zum anderen Mitarbeiter unseres kleinen Großraumbüros über. Es gab Tage, in denen wir um die Wette husteten und Konzerte gaben. Kollegen aus anderen Abteilungen vermieden es bald, unsere Erregerbrutstätte zu betreten, und wenn ein Besuch nicht zu vermeiden war, zogen sie sich ihre Pullover-Krägen über den Mund. Wahrscheinlich war das bereits eine Generalprobe für den später obligatorisch werdenden Mund-/Nasenschutz? Ich probte in diesen Tagen bereits, wie man Schwenktüren mit Knie, Fuβ, Ellbogen oder anderen Körperteilen elegant öffnen konnte, nur um sie nicht mit den Händen zu berühren.

Kollege Rossi, unser Patient Nummer Eins (so würden wir ihn einen Monat später im Scherz nennen), hatte sich für eine komplette Woche krankschreiben lassen. Ein bemerkenswertes Vorkommnis in unserer Italo-Schweizerischen Arbeitskultur, in der Krankschreibungen für viele Mitarbeiter ein ungeschriebenes No-Go waren. Leider zeigte Rossi nach seiner Rückkehr keine nennenswerte Besserung. Er hustete weiter.

Das Ganze war so lästig wie lustig, wir wetteiferten in unseren Klagen, ob wir denn dieses Jahr gar nicht mehr aus dem Erkältungssumpf herauskämen. Und ahnten nicht, dass es erst richtig dick kommen würde und all das nur harmlose Vorboten der aufziehenden Apokalypse waren.

Februar 2020: Schluss mit lustig

Das Virus legte Mitte Februar, leider ganz in unserer Nähe, seinen offiziellen Auftritt in Italien hin. Der erste Fall in der Lombardei. Ich höre noch die Ansage meiner Kollegin, die neben ihrer Arbeit im Internet das Tagesgeschehen verfolgte und uns zeitgleich informierte.

Der 21. Februar 2020 sollte als der offizielle Ausbruch der Viruskrise in die Geschichte Italiens eingehen. Es war der Tag, an dem bekannt wurde, dass der italienische Patient Nummer Eins, der sich im fortgeschrittenen Stadium seiner Beschwerden am 19. Februar im Krankenhaus von Codogno gemeldet hatte, am Vorabend positiv auf das Virus getestet worden war. Man glaubte in diesem Moment noch, dass es möglich sei, den Ansteckungsweg nachzuvollziehen, alle Kontaktpersonen zu identifizieren, die Weiterverbreitung aufzuhalten. Codogno wurde abgeriegelt, zur „Roten Zone“ erklärt. Landesweit wurden ebenfalls erste Maßnahmen getroffen, unkoordiniert und zögerlich. An diesem Wochenende des 22./23. Februar sagte man wenige Stunden vor deren Beginn alle Karnevalsumzüge ab. Ich bin kein Freund von Karneval, aber es tat mir leid für die Mütter und Väter und alle Helfer, die wochenlang alles vorbereitet hatten. Von einer deutschen Freundin bekam ich am selben Tag teuflisch schöne Grüße vom Karneval in Düsseldorf. Überall in Deutschland wurde gefeiert.

Bei uns war Schluss mit lustig. Am Sonntagabend erfuhren wir, dass ab dem nächsten Tag, Montag, den 24. Februar, Schulen und Kindereinrichtungen geschlossen, alle Sport- und Freizeitaktivitäten abgesagt wären. Eine Woche keine Schule? Halb so schlimm, Donnerstag und Freitag wäre ohnehin „karnevalfrei“ gewesen. Also bestand kein Grund für die Lehrer, aktiv zu werden und Hausaufgaben zu schicken. Ich nutzte die Gelegenheit, die Schulranzen, von Fußtritten am Schulboden verdreckt, in die Waschmaschine zu stecken. Dann wären sie montags darauf wieder trocken. (Wir brauchten sie erst wieder Mitte September, fürs neue Schuljahr.)

Mein Mann durfte sofort im Homeoffice arbeiten, während ich noch zwei Wochen lang ins Büro fuhr. An sonnigen Nachmittagen ging ich mit den Mädchen spazieren. Auf dem Sportplatz vor der Mittelschule spielten Jungs Fußball, die Schaukeln und Klettergerüste auf der Piazza waren gut besucht, ebenso die Gelaterias. Die ersten Sonnenstrahlen versprachen Ablenkung, und die Eisdielen, die nach der Winterpause gerade erst wieder geöffnet hatten, profitierten. Noch.

März 2020: Nichts geht mehr

Spätestens in diesem Monat begann eine alte und berühmte Lebensweisheit für uns nie gekannte Bedeutung zu erlangen:

Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen!

Nach der zweiten unterrichtsfreien Woche wurde klar, dass Schule und alle anderen Aktivitäten zunächst bis 3. April abgesagt waren. Die Lehrer müssten sich bequemen und zumindest Hausaufgaben schicken. Und wir Eltern müssten diese betreuen und kontrollieren.

Ich erhielt erste Anfragen aus Deutschland, was denn bei uns los sei. Mit meiner Schwester in Dresden sprach ich über unseren geplanten Besuch zu Ostern. Sie schlug vor, dass sie einfach keinem sagen würden, wo wir herkämen. Mir merkte man es ohnehin nicht an und mein Mann würde einfach nur den Mund halten müssen, ansehen konnte man ihm das Italienersein nicht.

Für Samstag, den 7. März, hatten wir eine kleine Geburtstagsnachfeier meiner Tochter geplant. Auf Anfrage der Mutter einer Freundin bestätigte ich die Feier, mit dem Kommentar „a porte chiuse“, bei geschlossenen Türen, dürfe man das ja. So hatte es für bestimmte Sporttrainings geheißen. Das bedeutete, die Eltern müssten draußen bleiben und dürften unsere Wohnung nicht betreten. Alles kein Problem. Doch von vier eingeladenen Mädchen kamen nur zwei. Eine hatte am Morgen ein wenig gekränkelt, und die Situation gebot es ihrer Mutter, sie nicht zu uns zu schicken. Die andere schob einen Sportwettkampf vor, aber solche fanden ja eigentlich auch nicht mehr statt. Vielleicht von beiden nur ein Vorwand, um kein Risiko einzugehen? Noch ehe von staatlicher Seite die Verbote kamen, nahm mancher sie bereits vorweg. Zwei Tage später wurde offiziell verlautbart, dass sich Kinder und Jugendliche, daheim ohne Schule, weder im Freien noch in Wohnungen treffen dürften.

Am Sonntag, dem 8. März, waren wir bereits verunsichert. Durften wir etwas unternehmen? Da immer noch lediglich eine Abstandsregel galt, nutzen wir den frühlingshaften Tag für einen bescheidenen Ausflug nach Varese in die Giardini. Bei herrlichem Frühlingssonnenschein aßen wir auf der Terrasse einer Bar (in der vorgeschriebenen Distanz zum Nebentisch) zu Mittag. Es sollte für lange Zeit der letzte Besuch in einem Lokal und der letzte Ausflug in die Umgebung gewesen sein.

Am Montag, dem 9. März, schnappte ich mir den Kassenzettel eines Geburtstagsgeschenks meiner Tochter, das zu klein ausgefallen war. Da ein Umtausch nur noch bis zum nächsten Kalendertag möglich war, machte ich mich sofort mit ihr auf den Weg. Im Einkaufszentrum erlebten wir eine unwirkliche Situation, es waren kaum zwei Kunden in jedem Geschäft. Nie zuvor hatten wir in vergleichbarer Ruhe und ohne Gedränge Klamotten ausgesucht und anprobiert. Genießen konnten wir diese „wunderbare“ Gelegenheit jedoch nicht. Taten wir etwas Verbotenes? Die Geschäfte waren geöffnet. Wenn man nicht hinsollte, dann müssten sie geschlossen bleiben, oder nicht? Perfekt markierte Abstandsregeln an der Kasse, Desinfektionsgel neben dem EC-Bezahlterminal. Was gab es zu befürchten? Dann trafen wir Lisa, die ein paar Mal bei uns als Babysitterin gejobbt hatte und jetzt im Sportladen arbeitete. Es war klar, dass wir uns diesmal nicht auf die übliche italienische Art umarmt und geküsst hätten, aber Lisa grüßte uns sogar nur von Weitem, während sie im Laufschritt das Zentrum verließ. „Ich will nach Hause, es sind noch viel zu viele Leute hier.“ Wir starrten uns an. „Zu viele Leute“, was redete sie da? Wir stellten schnell klar, dass wir auch lieber daheim geblieben wären, aber dieser blöde Umtauschzettel zu verfallen drohte. Es kam uns wie eine Ausrede vor. Ich fühlte das erste Mal diese irrwitzige Art von Unbehagen, sich ertappt zu fühlen, obwohl man nichts Unerlaubtes getan hatte. Dabei wurde mein irrationales Schuldgefühl noch dadurch verstärkt, dass wir bei unserer Begegnung mit Lisa ein Eis schleckten, das wir uns trotzig gegönnt hatten. All die leckeren frischen Sachen würden doch schlecht werden, wenn sie keiner kaufte. Nein, für Verschwendung und Vernichtung von Lebensmitteln konnte man nicht sein, oder plötzlich doch?

War die Welt verrückt geworden? 

Zwei Tage später machte auch das Einkaufszentrum dicht. Wie alle Läden im Land, mit Ausnahme von Apotheken und Geschäften, die Lebensmittel oder ein wie auch immer definiertes lebensnotwendiges Sortiment führten.

Irgendwann in diesen Tagen musste bei meinem Mann eine Glocke im Hinterkopf geläutet haben, denn er ging kurzerhand zum Friseur. Drei Tage später schlossen auch die Friseure, wie fast alle Aktivitäten und öffentliche Einrichtungen. Das Leben spielte sich für die Italiener nur noch in den eigenen vier Wänden ab, es sei denn, sie hatten einen per Autocertificazione (Selbstauskunft) bei der Polizeikontrolle zu rechtfertigenden Grund, die Wohnung zu verlassen. Auf das krasse Gefühl, mich wie ein Verbrecher zu fühlen und Angst vor der Polizei zu haben, hätte ich in meinem Leben gerne verzichtet. Doch mir klopfte das Herz bis zum Hals, wenn ich auf dem einmal wöchentlich erlaubten Weg zum Supermarkt die Carabinieri am Straßenrand stehen sah. Ich hätte mich vielleicht verhaspelt in meinen Erklärungen, zumal ich die Fragen der Beamten ‒ meist Süditaliener ‒ in der Aufregung womöglich aufgrund ihres starken Dialekts nicht sofort verstanden hätte.

Einen positiven Aspekt des Daheimbleibens gab es für uns: Morgens nutzten meine Tochter und ich die gewonnene Zeit zum Joggen. Gleich hinter unserem Haus führt ein schöner Fahrradweg mitten durch die Natur. Wir genossen unsere Morgenrunde leider nur wenige Tage, dann wurde der Weg gesperrt und wir durften uns nur noch in unmittelbarer Umgebung der Wohnung aufhalten. Uns blieb viele Wochen lang nur die Garagenzufahrt, die wir sportlich hoch und runter liefen.

Wir genießen es normalerweise sehr, angenehm abgeschirmt vom Straßenlärm in waldreicher Gegend zu wohnen. In diesem Frühjahr 2020, ohne den normalen Autoverkehr in der Ferne, empfanden wir es bald als zu ruhig, nahezu unheimlich. Die makabre Stille wurde nur unterbrochen von Krankenwagensirenen und Hubschraubern, bei denen wir uns immer fragten, ob es Rettungsflieger oder Carabinieri waren.

Seit Montag, den 9. März 2020, fuhr ich nicht mehr ins Büro. Ich richtete mich in der Zwischenlösung Homeoffice ein. Sie dauert bis heute an.

Veröffentlicht von Anke

La Deutsche Vita in Bella Italia auf meinem Blog tuttopaletti.com. Geboren in der DDR, lebte ich zunächst im wiedervereinigten Deutschland und habe in Norditalien meine Heimat gefunden. Ein Leben zwischen den Welten und Kulturen, schreibend, lesend, neugierig und immer auf der Suche nach neuen spannenden Geschichten.

15 Kommentare zu „Frohe Ostern!

    1. Im Gegensatz zum Vorjahr haben wir uns erst gar keine Illusionen gemacht 😥 Uns wurde gerade heute kommuniziert, dass ab morgen wieder alle Schulen dicht sind. Bei euch machen sie wieder auf. Welche Maßnahmen „richtig“ waren, vielleicht werden das Wissenschaftler im Nachhinein aus- und bewerten. Uns bleibt nur, flexibel zu bleiben. Und optimistisch. 2022 gibts wieder ein Ostern, orientieren wir uns darauf! LG nach München!

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      1. Ich befürchte wir verspielen hier gerade alles, was wir uns so mühsam erkämpft haben. Ob die deutsche Test-Strategie aufgeht wird man erst später sehen. Da alle Öffnungen nur dann funktionieren, wenn die Mitmenschen verantwortungsbewusst und eigenverantwortlich handeln, sind wir wahrscheinlich verloren… Was solls, da müssen wir jetzt halt durch!

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    1. Eine schöne Dokumentation über das erste Corona-Jahr hast du verfasst.
      Ich finde es gut und wichtig, dass es Berichte gibt wie dieses, Berichte, die ein Pandemie-Jahr aus Sicht einzelner Menschen zeigen, Berichte, die nachempfinden lassen, wie naiv der Mensch hineintappt in eine nie dagewesene Katastrophe und wie sehr eine Pandemie den Alltag verändert.
      Was mich erstaunt, was ich mich frage: Habt ihr selbst die Krankheit nicht bekommen? Ist niemand aus deinem näheren Umfeld erkrankt? Die Hustenwochen?

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      1. Danke, liebe Elsa. Ja, naiv im Hinblick darauf, wie lange es dauern würde, wie stark es unser aller Leben verändern würde. Es war zu Beginn wie ein Abenteuer, alle sangen auf den Balkonen, wir dachten, ein paar Wochen Disziplin und es wäre ausgestanden. Dann kam das Entsetzen über die vielen Toten, wie in Bergamo, aber, nein, zum Glück haben wir uns nicht angesteckt. Was der Husten damals war, wurde im Nachhinein nie geprüft, und nach einem Jahr kann man nicht mehr auf eventuelle Immunität hoffen. In der zweiten Welle seit diesem Winter gibt es schon im weiten Bekanntenkreis schwere Fälle und auch Tote. Die konkrete Gefahr ist jetzt wahrscheinlich höher als damals, aber man hat sich dran „gewöhnt“ und muss damit leben.
        Liebe Grüße, bleib gesund!

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  1. Nein, das ist keinesfalls (zu) humoristisch geschildert. – Bei mir jährt sich dieser Tage auch alles mögliche, ich mich selbst dann auch irgendwann, letzteres allerdings virenunabhängig.
    Homeoffice ist für mich normal zum Arbeiten, insofern keine Veränderung oder Umstellung. Aber mein letzter Live- Außentermin für lange Zeit jährt sich morgen das erste Mal. Beim Basketball war’s, als wir alle noch Ellenbogen an Ellenbogen saßen, jede Chance zur Tröpfcheninfektion hatten und vereinzelt einander auch noch die Hand gaben.
    „Normale “ Außentermine gab es danach ein Vierteljahr lang nicht mehr, der nächste war undercover. Und seither ist das zur Gewohnheit geworden. Leute zu treffen bedeutet Überredungskunst. Und im Büro Vorbereitung für den Tag x. Habt einen schönen Sonntag!

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    1. Danke, dir auch einen schönen Sonntag!
      Oh ja, Sport wieder live zu erleben, wird ein großes Fest. Für uns ist es das Geräteturnen, das uns fehlt, wir fuhren gern zu den Wettkämpfen der italienischen Serie A, sobald bei uns in der Nähe. Und bei der WM in Stuttgart war ich mit meiner Tochter im Oktober 2019. So kostbare Erinnerungen!

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      1. Geräteturnen? Hochinteressant, ich kenne bislang niemanden mit einer Affinität dafür. Wieviele Leute gehen sind denn bei solchen Wettkämpfen in Italien?

        Ich muß sagen, privat fehlt mir der kleine Sport mehr als der große. Sonntags mit Cola und Currywurst kleinen Fußball gucken, sowas halt. Der große Sport ist im Laufe des Jahres schlichtweg Fernsehsport geworden.
        Und selbst unter Corona- Maßnahmen- Bedingungen zu berichten, das muß ich nicht unbedingt haben….

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      2. Die Geräteturn-Fangemeinde bilden auch bei uns in Italien hauptsächlich die Aktiven im Breitensport und ihre Angehörigen. Wie in unserem Fall. Auch unsere Tochter hatte keinen Wettkampf mehr. Mir fehlen sogar die fünf Minuten Zuschauen beim Abholen vom Training. Könnte heulen, wenn ich daran denke. Die Halle darf kein Angehöriger mehr betreten.

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  2. Ach ja, und noch immer weiß niemand, was denn nun richtig ist. Das kann man erst später sagen. Ich hoffe, wir halten alle durch. Bei uns war übrigens vorher Homeoffice auch nur ein Zugeständnis für Ausnahmefälle und jetzt ist es total normal. Und ja, mir fehlt auch sehr viel, bei uns ist der Sport American Football – und ich merkte letztes Jahr extrem, wie ich diesen Zusammenhalt im Stadion vermisse.
    LG Ilka

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    1. Genau, durchhalten ist die Devise. Auch wenn es auf den letzten Metern knapp wird mit dem Atem.
      Meine Tochter hat nächste Woche einen Turnwettkampf und wir dürfen nicht zusehen. Wie schön waren schon die fünf Minuten Zuschauen am Ende des Trainings, jetzt warte ich vor der Halle draußen im Auto. Das Mitfiebern beim Sport … ein Gefühl, dass wir hoffentlich sehr bald wieder teilen können, wenn das alles vorbei ist.
      Liebe Grüße und erholsame Ostertage für dich und deine Lieben!

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