Ich bin lieber für als gegen etwas. Manchmal heißt das auch, für etwas auf die Straße zu gehen, um gegen etwas Präsenz zu zeigen. Zum Beispiel gegen Schwarz-Weiß-Denken und das Braun in manchen Köpfen. Einfach mal bei einer fröhlich-bunten Pride-Parade mitzulaufen, hilft obendrein gegen das graue Alltagseinerlei. Ich habe es erlebt!
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Sommerloch? Sommerspezial!
Die Berliner Bloggerinnen Rossi und Luisle veranstalten jährlich ein Sommerspezial, bei dem Gastautor*innen zu spannenden und vielschichtigen Themen schreiben. Diesmal geht es um Deutschland aus verschiedenen Perspektiven, von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Auswanderern und Rückkehrern. Ich freue mich, mit meinem Beitrag „Deutschland, verlorene Heimat?“ Teil dieser Diskussion zu sein, die das gegenseitige Verständnis fördert.
Von Bergen, die keine sind
Beim Anfahren niemanden umfahren, die Säule umfahren, ohne sie anzufahren ‒ es gibt diese Wortspiele, bei denen sich die Bedeutung ins Gegenteil verkehrt. Es kommt auf die Betonung an. Im heutigen Beitrag geht es ums Anfahren, bei dem es auf Übung ankommt. So wie im Umgang mit Fahranfängern auf den guten Ton.
Magisches Wasser
Der Italiener und die Heiligen: Namenstage habe ich nicht im Kopf, religiöse Rituale sind mir suspekt. Und doch: Im laufenden Jahr habe ich bereits zwei traditionelle italienische Bräuche zu Ehren Heiliger kennengelernt und stelle fest, dass sie nette Gesten und eine willkommene Abwechslung im Alltag sind. Wenn sie obendrein noch Glück bringen, umso besser.
Sieg nach Punkten
Der Kunde ist König? Das war einmal. Heute gibt es Automaten. Wie es mir neulich im Supermarkt trotzdem gelang, einer Unbekannten einen Gefallen zu tun und mich nicht mit dem Servicepersonal anzulegen, davon erzähle ich heute. Spoiler: Manchmal hilft es, den Ansprechpartner zu wechseln.
Das verflixte zweite Mal
Wer wird nicht zum Wiederholungstäter, wenn es an einem Ort einmal wunderschön war? Auch wenn ich gerne Neues kennenlerne, gehe ich für bestimmte Unternehmungen auf Nummer sicher. Schade, dass die Rechnung manchmal ohne den Wirt gemacht wird. Oder ohne das Personal, das zufällig Dienst und einen schlechten Tag hat.
Für die Ewigkeit
Besuchte ich bisher vornehmlich Auftritte italienischer Musiker*innen, die ich schon vor meinem Umzug in ihr Land verehrte, folgte ich diesmal einer Intuition und buchte Karten für ein Konzert, bei dem ich nicht mitsingen konnte. Wie ich zum Fan eines Künstlers wurde, dem ich aus unerfindlichen Gründen die kalte Schulter gezeigt habe, lest ihr hier.
Dem Himmel so nah
Anderer Ort, neue Perspektive! Wechsle den Platz am Esstisch daheim, tausche den Schreibtisch mit dem Kollegen im Büro ‒ du wirst überraschende Erfahrungen machen. Das gilt auch fürs Workout: Warum rennst du deine Runde nicht einmal andersherum oder gehst zur Gymnastik an die frische Luft? Ich habe mein blaues Wunder erlebt. Im positiven Sinn.
Überraschung!
Wenn der Postmann zweimal klingelt, dann sind wir in einem US-amerikanischen Filmdrama. Wenn eine Frau, nicht von der Post und nicht vom großen Onlineversand, an einem Samstag in aller Frühe an der Türe läutet, frage ich mich, was sie will. Von mir, die ich noch im Schlafanzug mein wohlverdientes Wochenendfrühstück genieße.
Hoffnung auf Erlösung
Ich habe es getan! Nach dem hier bereits besprochenen Autorenabend in Varese holte ich mir Daniele Mencarellis autobiografischen Roman „Tutto chiede salvezza“. In der psychiatrischen Abteilung eines Krankenhauses lernen wir in seinem poetischen, feinfühligen Text etwas über das Leben und den Wert der Freundschaft, mit der die Verrückten sich intuitiv leichter tun als wir Normalen.