Termin bei Rosi

Neulich habe ich euch unser kleines Kaff beschrieben, in dem ich mich wie am A der Welt oder wie in der herrlichsten Urlaubsgegend fühle. Es gibt außer Grundschule und Kindergarten, Oratorio und, ich vergaß, einer Autowerkstatt, keine Einrichtungen öffentlichen Interesses, in oder vor denen man sich die Zeit vertreiben könnte. Zum Glück gibt es Rosi.„Termin bei Rosi“ weiterlesen

Der Duft nach Sommer

Wenn der weiße Flieder … nein, Jasmin, wieder blüht, dann denke ich an mein allererstes Italienerlebnis zurück. Es war Mitte der 90er-Jahre, als ich im Juni zwei Wochen Urlaub auf der Insel Elba verbrachte. Der süßliche, fast vanilleartige Duft prägte sich damals tief in meine olfaktorische Erinnerung ein. Wir wohnten in einer Bungalowsiedlung am Meer,„Der Duft nach Sommer“ weiterlesen

Änderung im Abendprogramm: Pfingsten 1982

Eigentlich sollte ich um diese Zeit bereits im Bett liegen, aber ich stehe im Schlafanzug in der Wohnzimmertür und ziehe meinen Abgang in die Länge. Schließlich muss ich am nächsten Morgen nicht in die Schule. Nur noch einen Moment, die „Aktuelle Kamera“ ist gleich zu Ende. Ich möchte noch allzu gern sehen, was es danach„Änderung im Abendprogramm: Pfingsten 1982“ weiterlesen

Klischees und Pailletten

Ein TV-Mehrteiler zum Jahresauftakt hat mich in Gedanken mit auf die Reise genommen, zurück in die 80er-Jahre, nach Ostberlin. Wie war das, wenn man jung war und künstlerisch ambitioniert. Lebte es sich gut in dem Land, das von Vorschriften und Mangel gezeichnet war? Konnte es Show und Träume geben, wo alles trist und grau schien?

Oh Ostpaket

Natale und Weihnachten zusammen. Geht nicht? Und ob! Genau das ist die Herausforderung, der ich mich jedes Jahr gerne stelle. In meiner ersten Zeit in Bella Italia hatte ich die fantastische Gelegenheit, in Kalabrien einem süditalienischen Natale wie es im Buche steht beizuwohnen. So ein Natale, wo man am 24. Dezember gegen 17.00 Uhr mit„Oh Ostpaket“ weiterlesen

Pippi, che magia!

Pippi Langstrumpfs Abenteuer standen nicht auf dem Bildungsplan für sozialistische Persönlichkeiten. Wir Kinder in der DDR mussten allein auf dumme Gedanken kommen, wie sie Pippi rund um die Uhr ausheckte. Als Mutter in Italien konnte ich meine Bildungslücke schließen. Wie anregend das war und was „Pippi Calzelunghe“ mit unseren Adventstraditionen zu tun hat, lest ihr hier.

11.11.1982. Faschingsauftakt? Abgeblasen!

Fasching ist ein tolles Fest, erst recht, wenn es während der Schule stattfindet. Auch die Kinder in der DDR ließen am 11. November um 11:11 Uhr die Stifte fallen, um in den Speisesaal zu stürmen. Was im Jahr 1982 den Spaß verdarb und warum ich mich daran noch so gut erinnere, lest ihr in dieser Zeitreise.

Ausgerechnet Sonntag

Wenn Feiertage auf Sonntage fallen, haben sie schlechte Karten. Der Tag der Deutschen Einheit hat es in diesem Jahr besonders schwer. Die Menschen fühlen sich eines arbeitsfreien Tages beraubt, und ein 31. Jahrestag reißt wohl so leicht keinen aus dem Sessel, zumal der 30. im vergangenen Jahr ausführlich zelebriert und durch die Medien gezerrt wurde.„Ausgerechnet Sonntag“ weiterlesen

Das Ende des Sommers 2001

In diesen Tagen denke ich an die Ereignisse vor zwanzig Jahren zurück. Im Privaten zufrieden schmunzelnd, denn damals begann ein neuer, mein italienischer Lebensabschnitt. Was die Welt betrifft, brachte der 11. September 2001 einen katastrophalen Einschnitt. Die prompte Reaktion unseres Arbeitgebers schürte die Verunsicherung noch zusätzlich.

Die Berliner Mauer. Eine Zeitreise.

Geschichte, persönlich erlebt: eine Reise durch sechs Jahrzehnte von Ostberlin bis nach Norditalien Vor sechzig Jahren wurde in der Mitte Europas, im Herzen Berlins, damit begonnen, eines der unrühmlichsten Bauwerke der Geschichte zu schaffen. Es sollte nur 28 Jahre stehen, und zwei Monate zuvor hatte es noch geheißen, es wäre nicht einmal geplant gewesen. Vor„Die Berliner Mauer. Eine Zeitreise.“ weiterlesen