Schön praktisch

Schön? Oder lieber praktisch? Der Mode, oder den eigenen Bedürfnissen folgen? Je älter ich werde, desto mehr reflektiere ich zu Sinn und Unsinn immer neuer Accessoires, bin überzeugt von zeitlosen Werten, aber doch nie ganz gefeit gegen die Verlockungen der italienischen Glitzerwelt. Ein besonders kompliziertes Verhältnis habe ich zu Handtaschen.

Sonderwünsche

Was haben Schinken zur Melone, süße Teilchen zum Kaffee und ein Tisch im Restaurant zur schönen Aussicht gemeinsam? Heute geht es in meinem Text um Situationen, in denen wir unsere Vorlieben klar und deutlich kundtun dürfen. Ich tue mich schwer damit und kann von manchem Italiener etwas lernen.

Undercover

Ich denke, man sieht mir an, dass ich keine Italienerin bin. In Orten, wo im Sommer auch viele Deutsche Urlaub machen, bin ich eine von denen. Oder doch nicht? Ich schummele mich undercover unters italienische Volk. Gerade ging es mir in meinem Lieblingsferienort Alassio so.

Pasta fredda

Was soll man der Familie auf den Tisch stellen, wenn es über dreißig Grad sind und von schwerem Essen nicht nur abgeraten wird, sondern auch der Appetit darauf abhandengekommen ist? Es gibt bei uns gern zwei traditionelle italienische Sommergerichte: Prosciutto Melone und Pomodoro Mozarella. Leider langweilen uns diese aber schnell. Improvisation ist gefragt!

Carpe diem

Ich halte mich für unternehmungslustig und gebe den Italienern recht, wenn sie von „cogliere l’attimo“ sprechen und damit meinen, den Augenblick bestmöglich zu nutzen. So versuche ich beispielsweise immer, lästige Termine zur Belohnung mit einer angenehmen Aktivität zu verbinden. Vielleicht rührt das von einer frühen Kindheitserinnerung her.

Freisitz oder Rumpelkammer

Der Italiener und sein Balkon: Es muss ja nicht gleich Urlaub auf Balkonien sein, aber am Abend und am Wochenende draußen zu sitzen, zu lesen, zu spielen, zu essen und zu trinken, das genießen wir sehr. Scheinbar sind wir da die Einzigen weit und breit.