Mit anderen Worten

Words don’t come easy. Von diesem Gefühl kann ich ein Lied singen, seit ich in Italien lebe, und es bezieht sich im Gegensatz zum Song aus den Achtzigern nicht auf Liebesdinge. Dabei glaube ich, mehrere Sprachen zur Auswahl zu haben ist ein Glück. Die Chancen, das passende Wort zu finden, stehen mindestens doppelt so hoch.

Chronologie eines Filmabends

Szenen einer Ehe, auf und vor dem Bildschirm: Manchmal muss man den Partner zu seinem Glück zwingen. Ihn dazu motovieren, kulturelle Vorurteile beiseitezuschieben und sich auf einen gemeinsamen Fernsehabend einzulassen, obwohl der Film nicht ins beliebte Komödienschema passt. Wer weiß, wofür es gut ist.

In den Topf geguckt

Schaut ihr manchmal auch Filme oder Serien mit Untertiteln? Wenn man die Originalsprache nicht versteht und es noch keine Adaption gibt, ist das eine gute Sache. Da stört es auch nicht weiter, wenn das Geschriebene dem Gesprochenen nicht entspricht. Ich habe da leider ein Problem.

Andere Sprache, anderes Leben

Nach Italien gegangen zu sein, bedeutet für mich mehr als einen gewagten Orts- und Kulturwechsel. Ebensowenig behaupte ich, da zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Das ist schließlich relativ und nichts, worauf man stolz sein könnte. Wirklich glücklich bin ich über einen anderen Aspekt.

Doot uff Laatschn

Das von Kindern und Kommerz geliebte Fest Halloween ist absolut nicht meins. Wie um eine unfreiwillige Teilnahme zu verhindern, ereilt mich fast jedes Jahr am besagten Tag und drumherum eine gruselige Magenverstimmung. Die ist insofern praktisch, dass ich aufs Verkleiden verzichten kann. Ich sehe nämlich schon aus wie der Tod auf Latschen.

Italogermanico: von Sprachwirren und Wortschätzen

Mehrsprachig zu leben bringt hin und wieder Verwirrung und linguistische Aussetzer mit sich. In solchen Fällen empfehle ich Kreativität! Manchmal trifft man knapp daneben, aber man kann sich verständlich machen und obendrein für Erheiterung sorgen.