Landeanflug

Manchmal fühle ich mich wie eine Kandidatin bei „Versteckte Kamera“. Gerade passierte es mir an einer Hotelrezeption, wo die Empfangsdame meine Geduld auf die Probe stellte. Da ich vergeblich auf die Auflösung und den Fingerzeig zur Kamera wartete, habe ich die Szene für euch aufgeschrieben.

Verabredungen

Der Italiener und die (Un-)Verbindlichkeit: Wenn ich Gäste einlade oder mich verabrede, plane ich das gern ein paar Tage im Voraus. Das finde ich nicht nur angenehmer für mich, sondern taktvoll den Eingeladenen gegenüber. In Italien komme ich mit meiner preußischen Planung nicht sehr weit.

Ein Nachmittag im Waschsalon

Fast hätte ich mich mit unserer smarten Waschmaschine doch noch angefreundet. Dann spielte sie uns diesen üblen Streich, teilte uns in schlauen Worten mit, dass etwas mit dem Wasseranschluss nicht stimme. Wir sollten den überprüfen. Die Wartezeit auf den Service überbrückte ich mit einem Besuch im Waschsalon.

Bahne frei, Kartoffelbrei!

Manchmal bedaure ich, dass es bei uns im flachen Norditalien keinen richtigen Winter gibt. Andererseits beneidete ich die Deutschen nicht, als Schnee und Eis wiederholt für Chaos sorgten. Ich frage mich: Sind wir Warmduscher alle zu bequem geworden für die Kälte? Wo sind die Schlitterbahnen der Kindheit und der Familienspaβ beim Schneefegen?

Musikalischer Auftakt

Der Italo Pop der 80er-Jahre überwand schon damals Grenzen und ist auch heute noch für manche Überraschung gut. Ein besonders schöner Song lässt mich dank eines genialen Remixes beflügelt ins neue Jahr starten. Hört mal rein, womöglich geht es euch ähnlich!

Die ewig gleiche Frage

Zum Jahresbeginn möchte ich euch ein paar Zeilen eines italienischen Kinderbuchautors mit auf den Weg geben: Gianni Rodari. Seine „Filastrocche“ (Reime) und Kurzgeschichten sind zeitlos aktuell und auch für Erwachsene eine Fundgrube an umwerfend einfachen Wahrheiten. Was hat Rodari zu den Aussichten fürs neue Jahr zu sagen?

Winterzauber am Lago

Zwischen den Jahren erfüllt so manchen im Sommer überlaufenen Ort am See ein besonderer Zauber. Wir haben das Privileg, in der norditalienischen Seengegend zu wohnen. Dabei lohnt es sich auch für eine Kurzreise, meine ich. Schaut und lest selbst und lasst euch inspirieren!

Teststation für Maria und Josef

In Italien ist das traditionelle Weihnachtssymbol nicht der Baum, sondern die „Presepe“, die Krippe. Es gibt mannshohe Versionen im Freien, lebende Theaterbilder in der Kirche und die kompaktere Form für zuhause. Heute möchte ich euch eine besonders originelle Krippe Marke Eigenbau zeigen, mit Elementen, die definitiv nicht der katholischen Tradition entspringen.