Das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden, ist unverzichtbar für ein harmonisches Zusammenleben. Aber auch Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme, oder nicht? Ich weiß, dass herumliegende Kleider und Gläser mit eingetrockneten Teebeuteln am Ende nicht zu den wichtigen Dingen gehören, und doch fällt es mir schwer, nonchalant über das Chaos hinwegzusteigen.
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Vom Schreiben
„Stories matter“, steht im Titelbild. Ich lese gern gute Geschichten. Und wie ist das mit dem Schreiben? Eine wie ich, die immer noch davon träumt, selbst gute Geschichten zu schreiben, taumelt zwischen Momenten euphorischer Selbstüberschätzung und der nüchternen Erkenntnis, anmaßend zu sein. Helga Schubert hat in Worte gefasst, was beim Schreiben passiert.
Landeanflug
Manchmal fühle ich mich wie eine Kandidatin bei „Versteckte Kamera“. Gerade passierte es mir an einer Hotelrezeption, wo die Empfangsdame meine Geduld auf die Probe stellte. Da ich vergeblich auf die Auflösung und den Fingerzeig zur Kamera wartete, habe ich die Szene für euch aufgeschrieben.
Verabredungen
Der Italiener und die (Un-)Verbindlichkeit: Wenn ich Gäste einlade oder mich verabrede, plane ich das gern ein paar Tage im Voraus. Das finde ich nicht nur angenehmer für mich, sondern taktvoll den Eingeladenen gegenüber. In Italien komme ich mit meiner preußischen Planung nicht sehr weit.
Ein Nachmittag im Waschsalon
Fast hätte ich mich mit unserer smarten Waschmaschine doch noch angefreundet. Dann spielte sie uns diesen üblen Streich, teilte uns in schlauen Worten mit, dass etwas mit dem Wasseranschluss nicht stimme. Wir sollten den überprüfen. Die Wartezeit auf den Service überbrückte ich mit einem Besuch im Waschsalon.
Bahne frei, Kartoffelbrei!
Manchmal bedaure ich, dass es bei uns im flachen Norditalien keinen richtigen Winter gibt. Andererseits beneidete ich die Deutschen nicht, als Schnee und Eis wiederholt für Chaos sorgten. Ich frage mich: Sind wir Warmduscher alle zu bequem geworden für die Kälte? Wo sind die Schlitterbahnen der Kindheit und der Familienspaβ beim Schneefegen?
Musikalischer Auftakt
Der Italo Pop der 80er-Jahre überwand schon damals Grenzen und ist auch heute noch für manche Überraschung gut. Ein besonders schöner Song lässt mich dank eines genialen Remixes beflügelt ins neue Jahr starten. Hört mal rein, womöglich geht es euch ähnlich!
Südfrüchte
Ob es um die Versorgung der Bevölkerung eines ganzen Landes oder um einen vierköpfigen Haushalt geht, ob man in der DDR lebte oder wie wir heute in Italien: Von Südfrüchten und Joghurt gab es damals zu wenig und gibt es heute zu viel.
Das Glück in fünfhundert Teilen
Familientherapie einmal anders: Wie wir uns in den Weihnachtsferien mit einer sinnfreien Sisyphus-Aufgabe beschäftigten, die zu einem ansteckenden Fieber wurde. Und warum uns das glücklich machte.
Die ewig gleiche Frage
Zum Jahresbeginn möchte ich euch ein paar Zeilen eines italienischen Kinderbuchautors mit auf den Weg geben: Gianni Rodari. Seine „Filastrocche“ (Reime) und Kurzgeschichten sind zeitlos aktuell und auch für Erwachsene eine Fundgrube an umwerfend einfachen Wahrheiten. Was hat Rodari zu den Aussichten fürs neue Jahr zu sagen?