Mit Handwerkern ist es wie mit Freundschaften: Auch wenn man sie pflegt, kommen Verabredungen nicht immer wie gewünscht zustande. Leider geht im Haus ständig, oder, wie der Italiener sagt, alle zwei von drei Mal etwas kaputt. Ob eine gute Flasche Rotwein befreundeten Handwerkern auf die Sprünge hilft, uns zu helfen?
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Tomatensuppe Toskana
Rezepthefte lese ich nicht, Kochshows sehe ich nur aus kulturtheoretischem Interesse. Am liebsten esse ich, was jemand anderes gekocht hat, der das mit Leidenschaft tut, so wie ich kreative Handarbeiten liebe und (hoffentlich) unterhaltsame Texte schreibe. Und doch gibt es ein kulinarisches Geheimnis, mit dem ich meine Familie glücklich mache.
Sole, Sole
Sommer, Sonne, Sonnenschein. Und Amore! Davon wusste schon Bärbel Wachholz in der DDR ein Lied zu singen. Die ostdeutsche Version des Schlagers „Sole, Sole“, ursprünglich in Sanremo 1964 von Laura Villa und Los Hermanos Rigua präsentiert, wirft bei mir nicht nur eine Frage auf.
Mit anderen Worten
Words don’t come easy. Von diesem Gefühl kann ich ein Lied singen, seit ich in Italien lebe, und es bezieht sich im Gegensatz zum Song aus den Achtzigern nicht auf Liebesdinge. Dabei glaube ich, mehrere Sprachen zur Auswahl zu haben ist ein Glück. Die Chancen, das passende Wort zu finden, stehen mindestens doppelt so hoch.
Maltempo
Wer in diesen Tagen den für Mai nicht außergewöhnlichen Wunsch nach einem Gelato verspürt, könnte im Italienurlaub enttäuscht werden. Bei schlechtem Wetter bleibt die Gelateria einfach geschlossen.
Vorne sitzen
Heute erzähle ich vom Swiffern, vom Autofahren und in der Handtasche kramen. Es geht dabei um die Erkenntnis, dass die Kleinen schneller den Kinderschuhen entwachsen als ihre Mutter sich auf neue Sitzordnungen einstellen kann. Die im Auto und die im Kopf.
Auf dem Sofa
Heraus zum 1. Mai? Auch bei Regen? Zum Glück gibt es neun Stunden Musica Italiana vom legendären „Concerto del Primo Maggio“ direkt aus Rom auf den heimischen Bildschirm. Davon und warum ich am Kampf- und Feiertag als geborene Ostdeutsche an schwankende Pappschilder denke, während die Italienerin in mir über Klopapierrollen nachsinnt, erfahrt ihr hier.
Plaudereien aus dem Nähkästchen
Wie kann eine, die im Sommerschlussverkauf nie etwas kauft oder nur mal ein Tuch, das sie dann nie trägt, zu einer werden, die sich ein Kleid maßschneidern lässt? Vermutlich liegt es daran, dass eine freundliche Sizilianerin zu ihrer Schneiderin des Vertrauens und Wahlverwandten für Familiengeschichten geworden ist.
Frohen Feierabend, Italy!
Wenn ich Made in Italy höre, denke ich an wohldesignte Schuhe, gut abgehangenen Schinken, elegante Mode und schöne Möbel. Das alles darf auch gefeiert werden, aber nicht, um sich auf den Lorbeeren von Leonardo da Vinci auszuruhen.
Am Broadway in Varese
Als Kind tanzte ich selbst auf Brettern, die für mich die Welt bedeuteten. Später gönnte ich mir Musicals aus der Besucherinnenperspektive, wo immer sich die Gelegenheit bot. Neuerdings verführe ich meine Töchter zu gemeinsamen Erlebnissen am Musiktheater. Mein Mann hat seinen großen Auftritt als Verführer schon hinter sich.