We follow

Seit etwa einem Monat zieht es uns am Abend, wenn es sich nicht wirklich abgekühlt hat aber einigermaßen aushalten lässt, raus auf den Balkon. Dann gucken wir in die Sterne. Nicht einfach so auf gut Glück, sondern genau dann, wenn unsere Heldin vorbeigeflogen kommt.

Andere Sprache, anderes Leben

Nach Italien gegangen zu sein, bedeutet für mich mehr als einen gewagten Orts- und Kulturwechsel. Ebensowenig behaupte ich, da zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Das ist schließlich relativ und nichts, worauf man stolz sein könnte. Wirklich glücklich bin ich über einen anderen Aspekt.

Termin bei Rosi

Neulich habe ich euch unser kleines Kaff beschrieben, in dem ich mich wie am A der Welt oder wie in der herrlichsten Urlaubsgegend fühle. Es gibt außer Grundschule und Kindergarten, Oratorio und, ich vergaß, einer Autowerkstatt, keine Einrichtungen öffentlichen Interesses, in oder vor denen man sich die Zeit vertreiben könnte. Zum Glück gibt es Rosi.

Urlaubsgefühle

Während ich diesen Text schreibe, sitze ich auf dem Balkon, schaue auf unser grünes Meer, höre unten auf dem Nachbargrundstück die Jungs Fußball spielen und in der Ferne einen Hahn krähen. Die Sonne scheint, ein laues Lüftchen weht, und es duftet nach den Robinien, die rund ums Haus in voller Blüte stehen.

Bitte Platz nehmen!

Ilka begegnet auf Spaziergängen und Reisen an jeder Ecke ausgesetzten Stühlen. Es muss sich um ein brandenburgisches Phänomen handeln. So angespannt ich Ausschau halte, hier in Norditalien stolperte ich bislang über kein herrenloses Sitzmöbel in freier Wildbahn.