Manchmal hat man tausend Zweifel und dann wird es richtig gut. Nein, ich glaube sogar fest daran, dass eine Unternehmung genau dann am erfolgreichsten verläuft, wenn die eigenen Erwartungen nicht so hoch waren. Das betrifft auch die Erwartungen der Mitreisenden, so geschehen bei unserem Wochenendausflug nach Turin.
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Schönen Frauentag!
Wir haben das Recht, uns schön zu machen, um die häuslichen Pflichten zu erfüllen. Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Eine Nacht in Turin
Ich bin eine Frau der schnellen Entscheidungen. Zumindest, was Hotelbuchungen betrifft. Vermutlich ist meine Ruck-Zuck-Fertig-Strategie ein instinktiver Gegenentwurf zu den tage- oder vielmehr nächtelangen Prüfprozessen, die mein Mann bei Reisebuchungen exerziert.
Sanremo, Made in Italy
Vor zwei Jahren berichtete ich an dieser Stelle von einem fünftägigen Ausnahmezustand: dem Phänomen „Festival della Canzone Italiana“, nach dem Festspielort auch einfach „Sanremo“ genannt. Was in diesem Jahr neben der Musik die Schlagzeilen bestimmte, erfahrt ihr hier.
Mailand, du schöne Nervensäge
„Nie wieder Milano!“, schimpft die Tochter. „Berlin, Dresden, Amsterdam, Bologna … überall ist es besser als hier bei uns in Mailand.“ Dabei war sie es gewesen, die mich ein paar Tage zuvor vor vollendete Tatsachen gestellt und diesen Sonntagsausflug in die Landeshauptstadt auf den Plan gesetzt hatte.
Nie wieder Homeoffice?
Schöne neue Welt, wo bist du geblieben? Von „New Work“ ist nicht mehr viel übrig. Dabei war bei allem Für und Wider eins klar: Vorteilhafter für die Umwelt ist das Homeoffice. Doch seit gestern ist Schluss mit lustig. Und zwar für alle „Frontalieri“ (Grenzgänger) aus Italien.
Glaubensfragen
Neulich fragte ich Rosetta, ob ihr Name vielleicht typisch sei, da, wo sie herkommt. Ich lese auf dem Blog bei Martina Haas, die viele Wochen des Jahres in ihrem Haus in Sizilien verbringt, manchmal von der Nachbarin Rosetta. Ja, schon, sagt meine Rosetta. Aber auch Rosalia, Rosaria, also andere Formen von Rosa. Überhaupt sei es in Sizilien immer noch verbreitet, dem Nachwuchs den Namen oder eine Version des Namens der/des Schutzheiligen des jeweiligen Ortes zu geben.
Provinz ohne Vaterland
Die malerische Landschaft zu Füβen der Dolomiten ist Schauplatz in „Eva schläft“, Francesca Melandris Roman über das Schicksal einer Region und ihrer Bewohner. Die Rede ist von Südtirol beziehungsweise Alto Adige, je nachdem, ob man es von Norden oder Süden aus betrachtet.
Neuer Blick auf alte Mauern
Es ist ein altbekanntes Phänomen, dass die heruntergekommensten Gebäude in Italien südländischen Flair und einen unwiderstehlichen Charme ausstrahlen. Natürlich gilt dies besonders für Betrachter mit gutgelauntem, von Italienverliebtheit verklärtem Blick. Aus Urlaubsperspektive. Wenn man in Italien lebt, zumal in einer touristisch weniger reizvollen Gegend, kann diese Betrachtung schnell anders ausfallen.
Große Erwartungen
Feiern, dass die Wände wackeln. Um Mitternacht anstoßen und wünschen, dass diese Nacht nie zu Ende gehen und ab morgen alles anders, aufregender, besser sein würde. So war das mal, Silvester. Heute sehe ich die Sache viel entspannter.