Nein, das ist keine politische Kampfansage. Ich berichte euch heute von einem wunderbaren Fest. Jedes Jahr im November, sozusagen als Abschlussball nach den großen nationalen und internationalen Wettkämpfen, feiert sich die italienische Gymnastik-Bewegung, zu der Rhythmische Sportgymnastik, Geräteturnen, Akrobatik und Aerobic zählen.
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Sonntag, der Dreizehnte
Es ist Mitte November und ich bin wild entschlossen, endlich zu einer Veranstaltung des Freundeskreises zu gehen, bei dem ich seit einem Jahr anonymes Mitglied bin. Immer war etwas anderes: keine Zeit, kein Bock auf das Thema, oder der Veranstaltungsort lag fuori mano (ungünstig zu erreichen). Diesmal würde ich keine Ausrede gelten lassen.
Wahlkampf
Ich stehe wie bestellt und nicht abgeholt unter einer Amerikanischen Linde (Tiglio Americano ‒ American Lime), da, wo ich sowohl die Ankommenden als auch das hohe, schmiedeeiserne Tor gut im Blick habe. Wenn ich mich so umschaue, wer in Grüppchen, Gruppen oder allein wie ich wartend vor dem altehrwürdigen Gebäude steht, dann frage ich mich, ob ich bei der richtigen Veranstaltung bin.
Die letzten Gäste
Es ist oft leichter gesagt als getan, am Wochenende Touristen vor der eigenen Haustür zu spielen. Alle paar Monate unterbreite ich meiner Familie den enthusiastischen Vorschlag, einen Sonntag im wunderschönen Como zu verbringen. Ganz entspannt, ohne lange zu planen oder zu reservieren.
Eine gute Partie
Spielen, so drückte es einmal der amerikanische Autor und Forscher Joseph Chilton Pearce aus, sei der Königsweg zu kindlichem Glück und zu einem brillanten Erwachsenendasein. Das gibt mir zu denken, muss ich doch zugeben, kein großer Freund des Spielens zu sein. Eine Ausnahme macht ein Kartenspiel.
Schöne Aussichten
Indiskretion, Frechheit, oder doch einfach nur ein sprachlich bedingtes Missverständnis? Je älter ich werde, um so hellhöriger werde ich. Blöd, wenn ein Begriff mehrere Bedeutungen hat, was im Italienischen gar nicht selten ist.
Vom Kugelschreiber, den es nicht gibt
Morgen beginnt in Italien das neue Schuljahr. Ehe man sich versieht, sind auch drei Monate Ferien plötzlich um. Bereits seit der zweiten Ferienwoche, also mitten im Juni, versucht unser Supermarkt, den kleinen Geschäften das Geschäft mit Schreibwaren streitig zu machen. Wir gehen zum Signor Gentile.
Pensieri positivi
Verkehrte Welt! Normalerweise habe ich ein Thema, schreibe den Text und begebe mich dann auf die Suche nach einem passenden Bild. Mit dem Foto in diesem Titel war es andersherum. Ich knipste es Ende Juli und wusste, es müsste einen Text dazu geben. Eccolo, hier ist er.
SOS aus Wagen Eins
Intercity 745 Ventimiglia – Milano, in Alassio steigen wir zu. Wie die Hinfahrt vor einer Woche war, so würde die Rückfahrt werden: angenehm und ohne Zwischenfälle. Davon gehen wir aus. Und dann kommt es doch anders. Aufregender. Aber lest selbst!
Arrivederci Alassio!
Die Sache mit den nicht eingelösten Versprechen: Warum es mich immer wieder an meinen Lieblingsferienort Alassio an der ligurischen Küste zieht.