Pronto, ja bitte?

Der Italiener und die ständige Erreichbarkeit: Es ist ein Segen und Fluch zugleich, dass wir dank unserer Smartphones jederzeit und überall erreichbar sind. Müssen wir das sein? Wenn wir von Höflichkeit sprechen, dann gilt sie doch in beiden Richtungen, oder nicht?

Große Gefühle

Wenn es um den European Song Contest geht, teilt sich die Menschheit in zwei klare Gruppen: Fans und Gegner. Ich kann beiden Argumentationen folgen. Sobald allerdings unsere Musica Italiana ins Spiel kommt, schlägt mein Herz höher, und ich muss es einfach wieder tun: einschalten und mitfiebern.

Freisitz oder Rumpelkammer

Der Italiener und sein Balkon: Es muss ja nicht gleich Urlaub auf Balkonien sein, aber am Abend und am Wochenende draußen zu sitzen, zu lesen, zu spielen, zu essen und zu trinken, das genießen wir sehr. Scheinbar sind wir da die Einzigen weit und breit.

Geschichten auf dem Balkon

Es ist einer dieser milden Tage, an denen es mich am Nachmittag raus auf den Balkon zieht. Ich habe nichts zu tun (oder keine Lust), auch keine Inspiration zum Schreiben. Also greife ich mir das Strickzeug, setze mich auf einen Stuhl und lege die Füße hoch, atme den Frühling ein und lasse mir vorlesen.

Wunder zu Zeiten von Instagram

Was habt ihr als erstes vor Augen, wenn ihr an einen Urlaub in Italien denkt? Pizza, Pasta, Gelato. Den Schiefen Turm von Pisa. Das Römische Kolosseum. Berühmte Statuen, elegante Mode und Kunstschätze in Museen, vor denen die Touristen Schlange stehen. Muss man mit genau diesen Klischees dann auch noch Werbung machen?

Eiskalt nachgerechnet

Ich möchte behaupten, Gelato Artigianale, also hausgemachtes Eis aus der Gelateria, könnte als Maßstab für den Anstieg der Lebenshaltungskosten herhalten. Zugegeben: Eis ist auch in Italien kein Grundnahrungsmittel. Aber, so meine ich, eine erfrischende Leckerei, die sich jeder hin und wieder leisten können sollte.

Gewischt, geräumt, gefunden

Am schönsten ist Finden, wenn man gar nicht sucht. Oder nicht mehr sucht, wie im Fall meines Verlobungsrings. Ich hatte ihn, davon war ich überzeugt, auf einem Parkplatz zwei Orte weiter verloren, als ich dort Tüten und Kartons mit Kinderkleidung bei der Caritas ablud.

Verliebt, verlobt, verbummelt

Das Frühjahr ist bekanntlich die beste Zeit, um Ordnung zu schaffen, auszumisten, aufzuräumen. Und endlich mal wieder klar Schiff in Schränken und Schubladen zu machen. Zum Frühjahrsputz gehört bei mir auch, mich von überflüssigen Dingen zu trennen. Der Verlobungsring gehört eigentlich nicht dazu.