Klischees und Pailletten

Ein TV-Mehrteiler zum Jahresauftakt hat mich in Gedanken mit auf die Reise genommen, zurück in die 80er-Jahre, nach Ostberlin. Wie war das, wenn man jung war und künstlerisch ambitioniert. Lebte es sich gut in dem Land, das von Vorschriften und Mangel gezeichnet war? Konnte es Show und Träume geben, wo alles trist und grau schien?

Ein Blick zurück nach vorn

Und noch so ein Jahreswechsel, oder ist er anders als der letzte? Ich bediene mich bei Dante, um einen Blick zurück, aber vor allem einen nach vorn zu werfen. In die Zukunft, die in unserer Hand liegt, wenn wir das wollen. Das war schon immer so, aber manchmal hilft es, sich daran zu erinnern.

Oh Ostpaket

Natale und Weihnachten zusammen. Geht nicht? Und ob! Genau das ist die Herausforderung, der ich mich jedes Jahr gerne stelle. Und deshalb ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk das heute bei uns eingetroffene, liebevoll gepackte Ostpaket.

Von Redensarten und Lebenskunst

Der Italiener und die Kunst, sich zu arrangieren: Ist Kompromissbereitschaft eine Schwäche oder Lebensweisheit? Macht es Sinn, immer bis aufs Blut auf seiner Meinung zu bestehen, oder kann man auch mal so tun, als wäre alles nicht so kriegsentscheidend. Am Ende ist es das nämlich vielleicht gar nicht, und wir haben uns nur das Leben schwer gemacht.

Die Aromen des Lebens

Der Schriftsteller Piero Chiara liebte das gute Leben und genoss die einfache, regionale Küche des italienischen Nordens, speziell des Lago Maggiore. Welche Rolle Lauch bei Chiaras kulinarischen Vorlieben spielte und wie ich meinen Mann dazu brachte, mich zu einem literarisch inspirierten Abendessen mit Lauch zu begleiten, erfahrt ihr hier.

Pippi, che magia!

Pippi Langstrumpfs Abenteuer standen nicht auf dem Bildungsplan für sozialistische Persönlichkeiten. Wir Kinder in der DDR mussten allein auf dumme Gedanken kommen, wie sie Pippi rund um die Uhr ausheckte. Als Mutter in Italien konnte ich meine Bildungslücke schließen. Wie anregend das war und was „Pippi Calzelunghe“ mit unseren Adventstraditionen zu tun hat, lest ihr hier.

Mein Elbflorenz

Meine (neue) Heimat ist längst Italien, aber wenn mich die Italiener fragen, ob ich nach Hause fahre, dann sprechen wir über Dresden. Was mich mit der Stadt an der Elbe verbindet, obwohl ich selbst nie dort gelebt habe, und warum sie gern mit Florenz in der Toskana verglichen wird, erfahrt ihr in diesem Artikel.

My Radio

„Anke, in Varese ist es jetzt 8.00 Uhr.“ Ich bin mit dem Auto auf dem Weg ins Büro und starre entgeistert aufs Display im Cockpit. Das kann doch nicht, … der weiß doch wohl nicht, … die haben doch nicht etwa mich gemeint? Da gibt es jetzt also auch schon personalisierte Radioansagen.