Von Redensarten und Lebenskunst

Der Italiener und die Kunst, sich zu arrangieren: Ist Kompromissbereitschaft eine Schwäche oder Lebensweisheit? Macht es Sinn, immer bis aufs Blut auf seiner Meinung zu bestehen, oder kann man auch mal so tun, als wäre alles nicht so kriegsentscheidend. Am Ende ist es das nämlich vielleicht gar nicht, und wir haben uns nur das Leben schwer gemacht.

Die Aromen des Lebens

Der Schriftsteller Piero Chiara liebte das gute Leben und genoss die einfache, regionale Küche des italienischen Nordens, speziell des Lago Maggiore. Welche Rolle Lauch bei Chiaras kulinarischen Vorlieben spielte und wie ich meinen Mann dazu brachte, mich zu einem literarisch inspirierten Abendessen mit Lauch zu begleiten, erfahrt ihr hier.

Pippi, che magia!

Pippi Langstrumpfs Abenteuer standen nicht auf dem Bildungsplan für sozialistische Persönlichkeiten. Wir Kinder in der DDR mussten allein auf dumme Gedanken kommen, wie sie Pippi rund um die Uhr ausheckte. Als Mutter in Italien konnte ich meine Bildungslücke schließen. Wie anregend das war und was „Pippi Calzelunghe“ mit unseren Adventstraditionen zu tun hat, lest ihr hier.

Mein Elbflorenz

Meine (neue) Heimat ist längst Italien, aber wenn mich die Italiener fragen, ob ich nach Hause fahre, dann sprechen wir über Dresden. Was mich mit der Stadt an der Elbe verbindet, obwohl ich selbst nie dort gelebt habe, und warum sie gern mit Florenz in der Toskana verglichen wird, erfahrt ihr in diesem Artikel.

My Radio

„Anke, in Varese ist es jetzt 8.00 Uhr.“ Ich bin mit dem Auto auf dem Weg ins Büro und starre entgeistert aufs Display im Cockpit. Das kann doch nicht, … der weiß doch wohl nicht, … die haben doch nicht etwa mich gemeint? Da gibt es jetzt also auch schon personalisierte Radioansagen.

11.11.1982. Faschingsauftakt? Abgeblasen!

Fasching ist ein tolles Fest, erst recht, wenn es während der Schule stattfindet. Auch die Kinder in der DDR ließen am 11. November um 11:11 Uhr die Stifte fallen, um in den Speisesaal zu stürmen. Was im Jahr 1982 den Spaß verdarb und warum ich mich daran noch so gut erinnere, lest ihr in dieser Zeitreise.

Sacro Monte von Varese

Wer sich zum sonntäglichen Verdauungsspaziergang auf einen Pilgerweg begibt, der kommt unter Umständen mit der Ausrede nicht weit, zu viel gegessen zu haben. Seine kuriose Begegnung mit einem streng gläubigen Mitwanderer beschreibt Piero Chiara in der Erzählung „La mano di Dio“ (Die Hand Gottes).

Sacro Monte di Varese

Chi tenta di confondersi tra i pellegrini per la sua passeggiata digestiva domenicale, con la scusa di aver mangiato troppo non verrà facilmente creduto. Piero Chiara descrive il suo curioso incontro con un devoto pellegrino nel racconto „La mano di Dio“.

Doot uff Laatschn

Das von Kindern und Kommerz geliebte Fest Halloween ist absolut nicht meins. Wie um eine unfreiwillige Teilnahme zu verhindern, ereilt mich fast jedes Jahr am besagten Tag und drumherum eine gruselige Magenverstimmung. Die ist insofern praktisch, dass ich aufs Verkleiden verzichten kann. Ich sehe nämlich schon aus wie der Tod auf Latschen.