In den Topf geguckt

Schaut ihr manchmal auch Filme oder Serien mit Untertiteln? Wenn man die Originalsprache nicht versteht und es noch keine Adaption gibt, ist das eine gute Sache. Da stört es auch nicht weiter, wenn das Geschriebene dem Gesprochenen nicht entspricht. Ich habe da leider ein Problem.

Mailand, du schöne Nervensäge

„Nie wieder Milano!“, schimpft die Tochter. „Berlin, Dresden, Amsterdam, Bologna … überall ist es besser als hier bei uns in Mailand.“ Dabei war sie es gewesen, die mich ein paar Tage zuvor vor vollendete Tatsachen gestellt und diesen Sonntagsausflug in die Landeshauptstadt auf den Plan gesetzt hatte.

Neuer Blick auf alte Mauern

Es ist ein altbekanntes Phänomen, dass die heruntergekommensten Gebäude in Italien südländischen Flair und einen unwiderstehlichen Charme ausstrahlen. Natürlich gilt dies besonders für Betrachter mit gutgelauntem, von Italienverliebtheit verklärtem Blick. Aus Urlaubsperspektive. Wenn man in Italien lebt, zumal in einer touristisch weniger reizvollen Gegend, kann diese Betrachtung schnell anders ausfallen.

Wahlkampf

Ich stehe wie bestellt und nicht abgeholt unter einer Amerikanischen Linde (Tiglio Americano ‒ American Lime), da, wo ich sowohl die Ankommenden als auch das hohe, schmiedeeiserne Tor gut im Blick habe. Wenn ich mich so umschaue, wer in Grüppchen, Gruppen oder allein wie ich wartend vor dem altehrwürdigen Gebäude steht, dann frage ich mich, ob ich bei der richtigen Veranstaltung bin.

Eine gute Partie

Spielen, so drückte es einmal der amerikanische Autor und Forscher Joseph Chilton Pearce aus, sei der Königsweg zu kindlichem Glück und zu einem brillanten Erwachsenendasein. Das gibt mir zu denken, muss ich doch zugeben, kein großer Freund des Spielens zu sein. Eine Ausnahme macht ein Kartenspiel.

Fundstücke

Ertappt ihr euch auch manchmal dabei, im heimischen Bücherschrank abzutauchen? Vielleicht, um nach den Perlen vergangener Schmökerstunden zu suchen. Da war doch diese wunderbare Geschichte, die noch einmal gelesen werden möchte. Manchmal stecken die Überraschungen, die kleinen Schätze auch zwischen den Seiten.