11.11.1982. Faschingsauftakt? Abgeblasen!

Fasching ist ein tolles Fest, erst recht, wenn es während der Schule stattfindet. Auch die Kinder in der DDR ließen am 11. November um 11:11 Uhr die Stifte fallen, um in den Speisesaal zu stürmen. Was im Jahr 1982 den Spaß verdarb und warum ich mich daran noch so gut erinnere, lest ihr in dieser Zeitreise.

Sacro Monte von Varese

Wer sich zum sonntäglichen Verdauungsspaziergang auf einen Pilgerweg begibt, der kommt unter Umständen mit der Ausrede nicht weit, zu viel gegessen zu haben. Seine kuriose Begegnung mit einem streng gläubigen Mitwanderer beschreibt Piero Chiara in der Erzählung „La mano di Dio“ (Die Hand Gottes).

Sacro Monte di Varese

Chi tenta di confondersi tra i pellegrini per la sua passeggiata digestiva domenicale, con la scusa di aver mangiato troppo non verrà facilmente creduto. Piero Chiara descrive il suo curioso incontro con un devoto pellegrino nel racconto „La mano di Dio“.

Doot uff Laatschn

Das von Kindern und Kommerz geliebte Fest Halloween ist absolut nicht meins. Wie um eine unfreiwillige Teilnahme zu verhindern, ereilt mich fast jedes Jahr am besagten Tag und drumherum eine gruselige Magenverstimmung. Die ist insofern praktisch, dass ich aufs Verkleiden verzichten kann. Ich sehe nämlich schon aus wie der Tod auf Latschen.

Allein mit Adriano

Mein heimliches Verhältnis mit einem Italiener begann bereits, als ich von Italien noch nicht einmal träumen durfte. Ausgerechnet aus der ehemaligen Sowjetunion stammt das Erinnerungsstück, das womöglich meine frühe, kindlich unschuldige Verbundenheit angeregt hat.

Termingeschäfte

Immer wenn ich nach Deutschland reise, stelle ich fest, wie gut die Deutschen es haben. Sie wissen es nur nicht. Da ist zum Beispiel die Sache mit den Ärzten. Nein, nicht die unsterblichen Berliner Punkrocker, ich spreche von der medizinischen Versorgung. Mein Mann sagt immer: Wenn es dir in Italien mal richtig schlecht geht, ist gut für dich gesorgt.

Wenn der Funke zündet

Im Interview: Den Schriftsteller Lorenzo Licalzi lernte ich vor einigen Jahren kennen, weil ich die verrückte Idee hatte, einen seiner Romane ins Deutsche zu übersetzen. Im September sprach ich mit ihm, um mehr über sein literarisches Schaffen zu erfahren und darüber, was ihn zu seinen Geschichten inspiriert.

Quando scatta la scintilla

Nell’intervista: Hi conosciuto lo scrittore Lorenzo Licalzi qualche anno fa per mia folla idea di tradurre un suo romanzo in tedesco. A settembre ho parlato con lui per saperne di più sulla sua creatività letteraria e su cosa ispira i suoi racconti.

Ausgerechnet Sonntag

Wenn Feiertage auf Sonntage fallen, haben sie schlechte Karten. Der Tag der Deutschen Einheit hat es in diesem Jahr besonders schwer. Die Menschen fühlen sich eines arbeitsfreien Tages beraubt, und ein 31. Jahrestag reißt wohl so leicht keinen aus dem Sessel, zumal der 30. im vergangenen Jahr ausführlich zelebriert und durch die Medien gezerrt wurde.„Ausgerechnet Sonntag“ weiterlesen