Andere Zeiten

Gestern fuhr ich nach der Arbeit schnell zum Tanken. Das erledige ich aus Gewohnheit in der Schweiz, auch wenn es preislich keinen Vorteil mehr bedeutet. Ebenfalls aus Gewohnheit trug ich beim Betreten der Tankstelle meinen Mund-Nasen-Schutz.

Das Leben ist kein Wunschkonzert

Auch wenn die meisten Menschen heutzutage vermutlich am liebsten die Musik hören, die sie sich bei Spotify als Playlist zusammengestellt haben, bin ich ein Freund des Radios. Musik übers Radio zu hören hat den wunderbaren Effekt, immer wieder überrascht zu werden.

Im Schilderwald

Der Italiener und Verbote: Ein Verbotsschild macht in Italien noch keine Regel, und Vorschriften sind nicht viel mehr als Empfehlungen? Starker Tobak, das zu behaupten. Aber es gibt durchaus die Tendenz, die Sinnhaftigkeit von Verboten anzuzweifeln. In einem Fall habe ich mich da auch schon italienisiert.

Indifferenza

Heute, am 27. Januar, ist Il Giorno della Memoria, der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Schon wieder, denke ich, wie schnell doch ein Jahr vergeht. Schon wieder. Jedes verdammte Jahr dieses Thema. Und das ist gut so.

Passt!

Mein Leben läuft auf Sparflamme. Wäre es ein Spiel wie „Mensch ärgere dich nicht“, stünde ich wieder auf Anfang, im Homeoffice. Kein Problem. Kennt man ja. Heute beginnt der Tag anders. Ich muss raus. Zu einem Behördengang. Ich nehme den Bus.

Klischees und Pailletten

Ein TV-Mehrteiler zum Jahresauftakt hat mich in Gedanken mit auf die Reise genommen, zurück in die 80er-Jahre, nach Ostberlin. Wie war das, wenn man jung war und künstlerisch ambitioniert. Lebte es sich gut in dem Land, das von Vorschriften und Mangel gezeichnet war? Konnte es Show und Träume geben, wo alles trist und grau schien?