Gestern fuhr ich nach der Arbeit schnell zum Tanken. Das erledige ich aus Gewohnheit in der Schweiz, auch wenn es preislich keinen Vorteil mehr bedeutet. Ebenfalls aus Gewohnheit trug ich beim Betreten der Tankstelle meinen Mund-Nasen-Schutz.
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Promemoria
Es gibt Dinge, die man niemals tun soll, weder am Tag noch in der Nacht,
nicht auf dem Meer und nicht an Land: zum Beispiel EINEN KRIEG. (Übersetzt aus Promemoria von Gianni Rodari)
Das Leben ist kein Wunschkonzert
Auch wenn die meisten Menschen heutzutage vermutlich am liebsten die Musik hören, die sie sich bei Spotify als Playlist zusammengestellt haben, bin ich ein Freund des Radios. Musik übers Radio zu hören hat den wunderbaren Effekt, immer wieder überrascht zu werden.
Im Schilderwald
Der Italiener und Verbote: Ein Verbotsschild macht in Italien noch keine Regel, und Vorschriften sind nicht viel mehr als Empfehlungen? Starker Tobak, das zu behaupten. Aber es gibt durchaus die Tendenz, die Sinnhaftigkeit von Verboten anzuzweifeln. In einem Fall habe ich mich da auch schon italienisiert.
Signora Langsams Gespür für Eis
Schnell auf ein Eis? Immer mit der Ruhe! Dass es auch zum Eisgenuss die Zeit braucht, die es eben braucht, und die Leckerei mit Muße und einem netten Schwätzchen doppelt so schmackhaft ist, lehrte uns Signora Langsam in unserer Lieblings-Gelateria.
Indifferenza
Heute, am 27. Januar, ist Il Giorno della Memoria, der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Schon wieder, denke ich, wie schnell doch ein Jahr vergeht. Schon wieder. Jedes verdammte Jahr dieses Thema. Und das ist gut so.
Passt!
Mein Leben läuft auf Sparflamme. Wäre es ein Spiel wie „Mensch ärgere dich nicht“, stünde ich wieder auf Anfang, im Homeoffice. Kein Problem. Kennt man ja. Heute beginnt der Tag anders. Ich muss raus. Zu einem Behördengang. Ich nehme den Bus.
Alles nur geklaut?
Ein ewig schwelender Familienstreit wurde in den ersten Stunden des Jahres 2022 friedlich und für beide Parteien zufriedenstellend beigelegt. Könnte ein Jahr besser beginnen?
Von Redensarten und Lebenskunst
Der Italiener und die Kunst, sich zu arrangieren: Ist Kompromissbereitschaft eine Schwäche oder Lebensweisheit? Macht es Sinn, immer bis aufs Blut auf seiner Meinung zu bestehen, oder kann man auch mal so tun, als wäre alles nicht so kriegsentscheidend. Am Ende ist es das nämlich vielleicht gar nicht, und wir haben uns nur das Leben schwer gemacht.
Die Aromen des Lebens
Der Schriftsteller Piero Chiara liebte das gute Leben und genoss die einfache, regionale Küche des italienischen Nordens, speziell des Lago Maggiore. Welche Rolle Lauch bei Chiaras kulinarischen Vorlieben spielte und wie ich meinen Mann dazu brachte, mich zu einem literarisch inspirierten Abendessen mit Lauch zu begleiten, erfahrt ihr hier.